Digitaler EU-Impfpass startet am 01. Juli 2021

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Endlich ist es soweit: Der digitale Impfpass startet EU-weit am 01. Juli 2021. Zusammen mit den nationalen Impfstrategien sollen die Mitgliedstaaten nicht nur gegen Corona besser gewappnet sein, sondern auch für künftige Pandemien und die damit verbundenen Anstrengungen. Rund um den digitalen Impfpass war in Deutschland eine große gesellschaftliche Diskussion entbrannt.

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Was steckt hinter dem digitalen EU-Impfpass?

Seit Beginn der COVID 19-Pandemie ist sowohl die Suche nach einem Medikament als auch die Suche nach einer Impfung oberste Priorität weltweit. Während ein Medikament noch nicht zur Verfügung steht, ist mit den Impfstoffen von Biontech, Astra Zeneca und Johnson & Johnson seit Beginn des Jahres 2021 eine funktionierende Strategie gegen die Pandemie möglich.

Mit der Zunahme der Impfungen stellt sich allerdings auch die Frage, wie sich Impfangaben digital verfügbar machen lassen. Der Nachweis einer Impfung kann zum Beispiel dann von Bedeutung sein, wenn es um die Wiederaufnahme von Reisen geht, aber auch bei der Teilnahme an Großveranstaltungen.

Schon recht früh war klar, dass das analoge gelbe Impfheft ausgedient hat: Impfangaben müssen im Zeitalter der Globalisierung jederzeit verfügbar sein.

 

Quelle für den digitalen EU-Impfpass ist die nationale Impfdatenbank

Durch das Digital Green Certificate, also dem digitalen Impfnachweis, werden die Angaben rund um Impfungen aus der nationalen Impfdatenbank abgefragt. Per App können die verschlüsselten Daten auf ein mobiles Endgerät geladen oder als PDF auf Papier ausgedruckt werden. Dabei umfasst die Impfinformation persönliche Daten wie zum Beispiel den Namen, das Geburtsdatum, die Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie Datum, Hersteller und Produktname des Impfstoffes sowie das Land, in dem geimpft wurde.

Die Impfangabe sind in der App per QR-Code ablesbar und können daher beispielsweise auch bei Reisen im Zielland vorgelegt und nachgewiesen werden.

 

Wann geht es mit dem Digital Green Certificate los?

Ab Anfang Mai startet die Testphase zum digitalen Impfpass in den ersten EU-Mitgliedsstaaten. Geplant ist, dass die Testphase bis zum 01. Juni 2021 einen Abschluss findet – ab diesem Tag wird das Digital Green Certificate dann freigeschaltet und eine zweite Testphase schließt sich bis Mitte Juni an. Die EU rechnet damit, dass das System in allen 27 Mitgliedstaaten freigeschaltet wird.

 

Fazit

Auch Drittländer können sich an dem System beteiligen, wenn sie die technischen Anforderungen erfüllen. Dazu zählt die Schweiz, aber auch die Ukraine. In Deutschland wird aktuell diskutiert, ob man der digitale Impfnachweis über die Corona-Warn-App ausgegeben werden soll – dies ist aber noch nicht final entschieden.

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Tieger
So´ne Chipkarte als Impfausweis wäre super. Ist zwar eine Karte mehr in der Börse, aber man hätte alle Impfungen zusammen. Den QR-Code für Corona geimpfte könnte man ja auf die Karte draufdrucken, für Reisen oder Veranstaltungen und auf dem Chip sind dann die ganzen Impfungen. Vielleicht könnte man ja auch Allergien und Medikamente die man zur zeit nehmen muss mit draufpacken. Würde bei einem Unfall oder einem neuem Arzt helfen. Die Ärzte müssten dann allerdings den Chip beschreiben können, damit alles auch aktuell ist.
0
Michel
Bin gerade dabei einen Blog aufzubauen. Dachte, wenigstens mit Kommentarfunkti on. (Likes, Sternchen, Daumen etc. habe ich mir längst abgeschminkt!) Wenn ich das hier aber so sehe, wird mir Angst und Bange. - Man muss ja fast schon froh sein, wenn es um's Thema geht, ...egal was da für ein Mist steht...
0
Jaba
keinen verstand und keine vernunft zeigst ja du, da wir zum glück in einer demokratie leben , mach dir mal ein paar gedanken was Demokratie bedeutet, ich glaube das weißt du bestimmt nicht, sonst würdest du nicht so einen schwachsinn verbreiten, immer erst informieren und dann zuerst das gehirn einschalten und dann die erst sich dann äusern....
1
MM1963
was soll alles auf diese Karten? Die Speicherkapazit ät ist auf den Karten extrem begrenzt. und vor allem soll z.B. ein Reisebüro (welZiel nur mit Impfnachweis buchbar) ihre halbe Krankengeschich te sehen???
-1
Gut&Böse
Was wird scheitern? Der nicht existente Impfzwang? Sie können sich auch testen lassen, negative Tests zählen ja wie vollständig geimpft / nicht länger als 6 Monate genesen. Wenn man so gar nichts weiß, muss man das immer in die Welt schreien?
34
Gut&Böse
Wenn man die Daten auf dem smartphone hat und es wird geklaut, kauft man sich ein neues, lädt die Corona App, meldet sich an und hat alles wieder zurück. Es soll aber zusätzlich auch eine Chipkarte geben.
8
Gut&Böse
Schweden sind Fachleute? Alle? Oder schwedische Politiker? Ich bin verwirrt ...
1
Das Volk
Aufgrund der niedrigen Bewertung wurde der Kommentar ausgeblendet Anzeigen Was ist mit sehr geehrte Privatsphäre??Das ist reine impfzwang, was am Ende doch scheitern wird!
-62
Andreas
Aufgrund der niedrigen Bewertung wurde der Kommentar ausgeblendet Anzeigen Ein digitaler Impfpass ist super. Dieses in die Länge ziehen aber nicht. Was brauchen wir eine Testzeit. Wir haben doch schon digitale Karten, was soll das?
1
A.Müller
Was passiert, wenn Bürger, ihren elektronischen Impfnachweis auf einem Smartphone haben, aber dieses geklaut, verlegt wird, sind dann alle Daten unwiederbringli ch futsch? Es gibt aber auch in Deutschland, sehr viele Bürger, die kein Smartphone besitzen oder wie in meinem Fall nicht nutzen können, durch bestimmte Medicamentation en, die Haut, der Finger, nicht mit der Wischtechnik harmonisieren und nicht funktioniert. Besser wäre es wohl, daß solche Impfnachweise, per Chipkarte über die Krankenkassen, vergeben werden sollten.
10
Horst Geigerseder
Guter Ansatz, hoffentlich steht das Dokument bald zur Verfügung!!
8
Hüter
Die Verbindung einer Gesundheitskart e mit Impfausweis und ggfs. Corona-App (in digitaler Variante) wäre m E ein sinnvoller Schritt. Der Hinweis des Herrn Teubner, dass man sich an Schweden orientieren sollte, halte ich rückblickend auf die Corona-Maßnahmen dort in Skandinavien, für absolut lächerlich.
3
Teubner otto
Aufgrund der niedrigen Bewertung wurde der Kommentar ausgeblendet Anzeigen Überlassen Sie das nicht den Politikern, sondern geben Sie das in die Hände von Fachleuten. Fragen Sie die Schweden.
2

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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