Fake News: So viele Falschmeldungen gibt es zum Coronavirus

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Worum geht's?

Fake News zum Coronavirus verbreiten sich schneller als der Virus selbst. Das fand jetzt eine Untersuchung des Außenministeriums der USA heraus. Erst kürzlich verbreiteten zwei Männer in Deutschland über soziale Netzwerke die Falschmeldung, der Coronavirus sei auch in Kaiserslautern angekommen. Wie viele Fake News kursieren auf Twitter? Und was unternehmen soziale Netzwerke gegen Falschmeldungen zum Virus?

So viele Tweets zum Coronavirus sind Fake News

Das US-amerikanische Global Engagement Center fand heraus: Knapp 2 Millionen Fake News zum Coronavirus kursieren aktuell auf Twitter. Das zeigte eine Untersuchung von fast 30 Millionen Tweets zwischen dem 20. Januar und dem 10. Februar. Die Falschnachrichten umfassen dabei nicht nur verzerrte Zahlen zur Verbreitung des Virus, sondern auch skurrile Nachrichten. So soll der Virus von einer Stiftung von Bill Gates entwickelt worden sein. Und: Der Virus stamme aus einer Biowaffenfabrik.

Dabei sollen die Fake News teilweise Teil koordinierter Kampagnen sein. Behördenmitarbeiter der USA vermuten, dass die Kampagnen aus Russland stammen könnten.

WHO mit Kampagne gegen Fake News

Die World Health Organisation (WHO) startete kürzlich eine Kampagne in den sozialen Medien, um Fake News zum Coronavirus zu bekämpfen. Dabei geht die Institution gegen Mythen und Gerüchte vor. So erklärte sie beispielsweise, dass es nicht hilft, die Nase regelmäßig mit einer Kochsalzlösung zu spülen, um sich vor dem Virus zu schützen. Darüber hinaus informierte die WHO, dass weder das Essen von Knoblauch noch der Rauch von Feuerwerkskörpern helfen, um sich vor einer Infektion zu schützen.

Fazit

Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter gaben vor wenigen Wochen noch an, mehr gegen Fake News auf ihren Plattformen tun zu wollen. So löscht Facebook beispielsweise Beiträge und lässt Nachrichten von Gesundheitsexperten überprüfen. Twitter zeigt bei Suchanfragen rund um den Coronavirus nur Links und Tweets aus seriösen Quellen an. Gegen die derzeitige Masse an Fake News scheinen die Netzwerke jedoch nicht anzukommen.

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kutter
Es ist wirklich traurig zu sehen, dass in den meisten Fällen mit dem Schicksal anderer und vor allem unschuldiger Menschen gespielt wird, um eine vollkommen grundlose Panik zu schüren und zu verbreiten. Deshalb: Nur vertrauenswürdigen Quellen bedingt Glauben schenken und Meldungen, die kurios erscheinen, lieber doppelt bis dreifach prüfen.
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luis
dass alle news fast fake sind
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