WhatsApp gehackt: Das müssen Nutzer jetzt unverzüglich tun

(3 Bewertungen, 5.00 von 5)

Diesmal hat es einen ganz Großen erwischt: WhatsApp gab bekannt, dass der Messenger eine Sicherheitslücke aufweist, die es Dritten erlaubt, auf das jeweilige Smartphone zuzugreifen. Wer steckt hinter dem Angriff? Und was müssen Nutzer jetzt unverzüglich tun, um sich zu schützen?

Das kann die Spyware

Unbekannte können die Spyware durch einen WhatsApp-Anruf auf Smartphones platzieren – ohne dass User den Anruf annehmen müssen. Die Eindringlinge sind dann in der Lage, zahlreiche auf dem Smartphone gespeicherten Informationen auszulesen.

Wo befindet sich die Sicherheitslücke?

Die Sicherheitslücke befindet sich im VoIP-Stack. Auf diese Weise ist es den Unbekannten möglich, Datenpakete an eine beliebige Telefonnummer zu schicken und so einen Speicherfehler auszulösen. Das Resultat: Die Spyware wird ausgeführt.

Welche WhatsApp-Versionen sind sicher?

Diese WhatsApp-Versionen sind auf dem neuesten Stand und daher sicher:

  • Android: v2.19.134
  • WhatsApp Business für Android: v2.19.44
  • iOS: v2.19.51
  • WhatsApp Business für iOS: v2.19.51
  • Tizen: v2.18.15
  • Windows Phone: v2.18.348

User, die eine ältere Version von WhatsApp haben, sind von der Sicherheitslücke betroffen.

Das sollten User jetzt tun

Facebook sieht die Sicherheitslücke als kritisch und empfiehlt daher, die App und gegebenenfalls auch das Betriebssystem sofort auf den aktuellen Stand zu bringen.

Wer steckt hinter der Spyware?

Hinter dem Angriff könnte das israelische Unternehmen NSO stehen. Das berichtet die New York Times. Demnach hatte ein kanadischer Menschenrechtsanwalt einige verpasste WhatsApp-Anrufe auf seinem Smartphone, die aus Norwegen zu ungewöhnlichen Tageszeiten eingingen. Er gab den Vorfall an die Universität Toronto weiter, die die Spyware dann entdeckte. Das Pikante: Der Anwalt war an verschiedenen Klagen gegen NSO beteiligt. Denn: Der Firma wird vorgeworfen, Spyware genutzt zu haben, um Angriffe unter anderem auf mexikanische Journalisten und saudische Dissidenten auszuüben. NSO gibt dazu an, nur Produkte für Regierungen zu lizensieren. Sie selbst würden keine Cyberangriffe ausüben.

Fazit

WhatsApp geht davon aus, dass der Angriff von einem privaten Unternehmen stammt, das mit Regierungen zusammenarbeitet, um Spyware auf Betriebssystemen von Smartphones zu installieren. Das ließ WhatsApp in einem Statement wissen.

Anzeige
Kommentare  
Gudrun  S.tahl
0 # Gudrun S.tahl 05.08.2019, 08:02 Uhr
Ich bin gehackt worden und werde heute Anzeige erstatten.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Dem Administrator melden
Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Thema.
Captcha Aktualisieren
Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren:
Weiterlesen...
Bundesnetzagentur: Sky soll 250.000 Euro Strafe zahlen Sky Deutschland und die Bundesnetzagentur (BNA) geraten immer wieder aneinander. Nun moniert die BNA zum wiederholten Male die Telefonpraxis des Unternehmens. A...
Weiterlesen...
Unerlaubte Telefonwerbung: Rekord-Bußgelder in 2019 Über Telefonwerbung wollen Unternehmen Verbraucher zum Abschluss von Verträgen oder Abonnements bringen. Häufig drängen sie ihnen dabei Stromverträge oder Zeits...
Weiterlesen...
Abzocke: Vodafone schiebt Verbrauchern unerwünschte Verträge unter Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor aggressiven Verkaufsmethoden im Auftrag der Vodafone Kabel Deutschland GmbH. Die Mitarbeiter gehen immer nach demselbe...
Weiterlesen...
Gericht: Sky kann Übertragung von Fußball-Spielen über IPTV nicht verbieten Vielen Gaststättenbesitzern war die Preispolitik von Sky in den vergangenen Jahren ein Dorn im Auge. Um die Bundesliga-Spiele weiterhin übertragen zu können, ...
Weiterlesen...
Bloßer E-Mail-Versand als Zugangsbeweis ausreichend Kann der Absender einer E-Mail nachweisen, dass er sie tatsächlich verschickt hat, so genügt dies als Zugangsbeweis. Es ist ausreichend, dass die E-Mail versend...
Anzeige DSGVO

Der eRecht24 Newsletter

Immer bestens informiert

Bleiben Sie mit unseren regelmäßigen und kostenlosen Updates zum Internetrecht auf dem neuesten Stand. Infos, Urteile, Checklisten, Sonderangebote.

Hinweis: Sie können den Newsletter von eRecht24  jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

loading...
Jetzt Premium-Mitglied werden

Ab Heute gestalten Sie Ihre Website ohne Angst vor Abmahnwellen und ohne teuren Anwalt abmahnsicher.

Alle Videos, Live-Webinare, E-Books, Tools und zahlreiche Rabatte.

Jetzt Mitglied werden

Mehr Informationen zu eRecht24 Premium

Impressum-Generator

Keine Chance für Abmahner

Erstellen Sie kostenlos ein rechtssicheres Impressum für Ihre Website.

Jetzt Kostenlos Impressum generieren

Rechtsberatung vom Anwalt

Haben Sie ein konkretes rechtliches Problem? Dann wenden Sie sich bitte einen Anwalt. Auf unseren Seiten finden Sie zahlreiche allgemeine Informationen zum Internetrecht. Fundierte Rechtsberatung im Einzelfall kann allerdings nur ein spezialisierter Rechtsanwalt leisten.

Inhalte kostenlos übernehmen

Der eRecht24 Newsticker

kostenfreie aktuelle Inhalte zum Internetrecht

Individuell für Ihre Website angepasst!

 

SSL-Zertifikate

Steigern Sie das Vertrauen Ihrer Kunden. Für Betreiber von Onlineshops und kommerziellen Webseiten unabdingbar:

SSL-Verschlüsselung, SSL-Zertifikate und Trust-Logos

Rechnungen online erstellen

Erstellen Sie Ihre Rechnungen gemäß den Anforderungen des Finanzamts doch einfach online!

Mit easybill bequem ordnungsgemäße Rechnungen schreiben inkl. digitaler Signatur und Datenexport zum Steuerberater. Anforderungen an korrekte Rechnungen mit Mustern und Beispielen.

IT-Recht endlich verständlich

Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

Er berät Unternehmer, Shops und Seitenbetreiber in allen Fragen des Rechts der neuen Medien.
www.kanzlei-siebert.de

Als Betreiber von eRecht24 ist er seit mehr als 15 Jahren auch als Internet-Unternehmer tätig. Deshalb finden Sie auf eRecht24 Tipps und Tricks eines spezialisierten Rechtsanwalts, aber verständlich und praxisnah erklärt.

SSL-Zertifikate, Code-Signing, S/MIMESuchmaschienoptimierung & OnlinemarketingDatenschutzRechtliche OnlineShop-Prüfung
Anzeige
eRecht24 - Unsere praktischen Tools und hilfreichen Tutorials

mitgliederbereich teaser

Exklusiv für unsere Mitglieder

Alles was Webseitenbetreiber, Agenturen und Selbständige wirklich brauchen: Videos und E-Books, Musterverträge und Erstberatung, Tools und Live-Webinare.

Mehr Informationen

dsgvo teaser

DSGVO Schnellstarter-Paket

Das Datenschutzrecht ändert sich ab Mai 2018 vollständig. Sind Sie bereit für die DSGVO? Mit unserem Schnellstarter-Paket sichern Sie Ihre Webseite ab.

Jetzt absichern

webinar teaser

Online Schulung mit Rechtsanwalt Siebert

Die 7 häufigsten Abmahnfallen auf Webseiten und wie Sie diese schnell, einfach und ohne teuren Anwalt vermeiden. So haben Abmahner bei Ihnen keine Chance!

Mehr Details
Support