Datenschutzerklärung für Google Web Fonts

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Worum geht's?

Google Web Fonts sind von Google zur Verfügung gestellte Schriftarten, die Webseiten einheitlich Text darstellen lassen. Insbesondere Webseitenbetreiber, die Wordpress nutzen, greifen oftmals auf die Fonts von Google zurück.

 

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Darum sind Google Web Fonts datenschutzrechtlich bedenklich

Damit Google die Schriftarten zur Verfügung stellen kann, laden Webseiten mit jedem Seitenbesuch automatisch die Fonts über einen Server von Google aus den USA. Google liest dann im Gegenzug zahlreiche Daten des Webseitenbesuchers aus. Dazu zählen u. a.

  • der Browser,
  • die Webseite, die der User besucht,
  • das Betriebssystem des Nutzers,
  • die Bildschirmauflösung des Nutzers,
  • die IP-Adresse des Nutzers sowie
  • die Spracheinstellungen des Browsers und
  • die Spracheinstellungen des Betriebssystems des Nutzers.

Die IP-Adresse ermöglicht es Google, den Standort des Webseitenbesuchers zu bestimmen. Dabei handelt es sich jedoch um personenbezogene Daten, die Webseitenbetreiber nicht ohne Zustimmung des Users erheben und an Google weiterleiten dürfen.

Im Zusammenspiel mit den anderen erhobenen Daten ermöglichen es Webseitenbetreiber Google zudem, einen Fingerabdruck des Users zu kreieren, der diesen auf allen weiteren Webseiten wiedererkennt. Datenschützer gehen davon aus, dass Google alle abgerufenen User-Daten speichert und für Tracking verwendet.

So können Webseitenbetreiber Google Web Fonts rechtssicher verwenden

Webseitenbetreiber sammeln über Google Web Fonts personenbezogene Daten, die sie in die USA weiterleiten. Das müssen sie Nutzern in einfacher Sprache in ihrer Datenschutzerklärung vermitteln. Gleichzeitig sollten sie User auf die entsprechenden Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von Google hinweisen. Auf diese Weise können sie sich ein Bild machen, was mit ihren Daten passiert, sobald diese Deutschland verlassen haben.

Mit der neuen Datenschutzgrundverordnung treffen Webseitenbetreiber am 25. Mai 2018 zudem auf eine neue Herausforderung. Webseiten dürfen dann keine Schriftarten mehr wie Google Web Fonts aus dem EU-Ausland laden. Das heißt für die Praxis: Seitenbetreiber dürfen auf keine Schriftarten mehr zurückgreifen, die nicht von einem Server innerhalb der EU geladen werden. Wollen sie dennoch weiter beispielsweise Googles Web Fonts nutzen, benötigen sie dafür eine Einwilligung der User. Diese müssen sie ihnen per aktiver Zustimmung in Form eines Opt-Ins erteilen.

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