Datenschutzerklärung für Instagram Plugin

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Instagram ist ein Online-Dienst zum Teilen von Fotos und Videos. User können in dem Netzwerk anderen Usern folgen, Bilder und Videos posten sowie Medien von anderen Nutzern liken und kommentieren. Unternehmen verwenden Instagram, um Einblicke in den Firmenalltag zu geben oder neue Produkte zu präsentieren. Sie nutzen das Netzwerk damit als Marketingkanal, um ihre Zielgruppe mit interessanten Inhalten zu bedienen und sie so zu Followern und letztendlich zu Kunden zu machen.

 

Für Instagram Plugin benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung kostenlos erstellen

 

Diese Daten sammelt Instagram

Instagram erhebt und speichert die Daten, die User bei der Anmeldung angeben. Dazu zählen u. a. der Name, der Nutzername und die E-Mail. Darüber hinaus speichert es alle Aktivitäten, die User im Netzwerk vornehmen. Das können Likes, Kommentare, geteilte Videos und Bilder sowie das Abonnieren von anderen Profilen sein. Welche Daten Instagram genau speichert und in welchem Umfang es diese sammelt, gibt das Netzwerk nicht konkret an. Es nutzt die gewonnenen Daten, um Usern personalisierte Vorschläge zum Abonnieren von neuen Profilen zu machen sowie um ihnen passende Werbeanzeigen einzublenden.

Datenschutzprobleme bei Instagram

Instagram leitet personenbezogene Daten an Werbekunden weiter. Das darf das Unternehmen jedoch nur, wenn es dafür eine informierte und freiwillige Einwilligung der Nutzer hat. In anderen Worten: Usern muss klar sein, dass Instagram ihre Daten an jemanden anderes weitergibt. Instagram versucht zwar in seinen Nutzungsbedingungen, diese Zustimmung einzuholen. Diese bleiben jedoch vage formuliert, so dass sich kaum ein Nutzer bewusst sein dürfte, was mit seinen Daten passiert.
Dritte erreichen die personenbezogenen Daten der User über APIs, von Instagram zur Verfügung gestellte Schnittstellen.Viele dieser Schnittstellen hat Instagram jetzt jedoch abgeschaltet. Die restlichen APIs haben nun eine Begrenzung der Zugriffszahlen auf 200 pro Stunde. Damit hat Instagram auf eine Abmahnung der Verbraucherschutzzentrale reagiert.Haben Webseitenbetreiber das Social Plugin von Instagram auf ihrer Seite implementiert, gibt dies automatisch Daten an das Netzwerk weiter, wenn User daraufklicken. Dabei handelt es sich um personenbezogene Daten wie die IP-Adresse der Nutzer, so dass Webseitenbetreiber eine Einwilligung für die Datenweitergabe benötigen. Dabei reicht es nicht aus, wenn sie in ihrer Datenschutzerklärung darauf hinweisen.

Instagram datenschutzkonform nutzen

Unternehmen, die Instagram rechtssicher nutzen wollen, müssen User auf deutsche Datenschutzbestimmungen hinweisen. Das können sie direkt in ihrem Instagram-Profil vornehmen oder dort einen Link zu den eigenen Datenschutzhinweisen auf der Webseite platzieren. In ihrer Datenschutzerklärung müssen sie Nutzer darauf hinweisen, dass und wie sie Instagram nutzen.
Implementieren Webseitenbetreiber das Social Plugin von Instagram, benötigen sie von Nutzern die Zustimmung, ihre Daten bei Klick auf die Bilder oder Videos an Instagram weiterzuleiten.Dies ist in der Praxis jedoch kaum möglich, so dass Seitenbetreiber auf alternative Plugins wie das eRecht Safe Sharing Tool zurückgreifen sollten. Dies lässt Nutzer Instagram-Content liken und teilen, ohne dass sie dabei ihre Daten an das Netzwerk weiterleiten

Rechtsprechung zu Instagram

Das Landgericht (LG) Düsseldorf hat festgestellt: Der auf Webseiten implementierte Like-Button von Facebook erfüllt nicht die Anforderungen an den deutschen Datenschutz (Urteil vom 09.03.2016, Az. 12 O 151/15). Derzeit muss sich der Europäische Gerichtshof mit der Frage auseinandersetzen, ob der Button zulässig ist. Die Entscheidung dazu steht noch aus. Das Urteil des LG Düsseldorf bezog sich zwar konkret nur auf den Facebook Like-Button. Die Entscheidung lässt sich aber auf alle Social Plugins übertragen. Denn: Auch bei Instagram sendet das Plugin ungefragt Nutzerdaten weiter.

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