Datenschutzerklärung für verschlüsselten Zahlungsverkehr

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Worum geht's?

Damit Online-Händler und Dienstleistungsanbieter Verträge mit Kunden schließen können, müssen sie in der Regel im Rahmen des Bestellprozesses ihre Kontodaten abfragen. Bei Zahlungsinformationen wie Namen und Kontonummer handelt es sich um personenbezogene Daten, die Unternehmen schützen müssen. Sie sollten daher ein Verschlüsselungsverfahren nutzen, das diese Daten vor einem Zugriff durch Dritte schützt.

 

Für den verschlüsselten Zahlungsverkehr benötigen Sie einen Passus in Ihrer Datenschutzerklärung

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Das sagt das Gesetz zur Verschlüsselung vom Zahlungsverkehr

Die Pflicht zur Verschlüsselung von personenbezogenen Daten und damit auch von Zahlungsinformationen ergab sich bis vor kurzem aus § 13 Abs. 7 TMG. Seit dem 25. Mai schreibt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Artikel 32 Abs. 1 vor, dass Seitenbetreiber unter Berücksichtigung des Stands der Technik und den dafür entstehenden Kosten geeignete Maßnahmen vornehmen müssen, um die Daten der User zu schützen. Artikel 32 Art. 1 lit. a) wird hier konkret und nennt eine Verschlüsselung von personenbezogenen Daten.

So können Webseitenbetreiber ihren Zahlungsverkehr sicher verschlüsseln

Unternehmen, die den Zahlungsverkehr auf ihrer Webseite verschlüsseln wollen, greifen in der Regel auf eine SSL- oder TLS-Verschlüsselung zurück. Diese schützen Namen und Kontodaten so, dass Dritte diese während der Übertragung nicht auslesen, manipulieren oder missbrauchen können. Dafür können Seitenbetreiber verschiedene Zertifikate erwerben. Diese Zertifikate zählen dabei zu den gängigen Varianten:

DV-Zertifikat: Das DV-Zertifikat bildet die einfachste Vertrauensstufe. Diese können Seitenbetreiber lediglich mit einer E-Mail erhalten und so innerhalb von wenigen Minuten in ihre Seite einbinden. Das Zertifikat bestätigt die Domain einer Seite. User können die Zertifizierung am kleinen Schloss neben der URL erkennen.

OV-Zertifikat: Das OV-Zertifikat weist einen höheren Validierungsgrad als das DV-Zertifikat auf, indem es nicht nur die Domain, sondern auch das Unternehmen, das hinter der Seite steht, bestätigt. Online-Händler und Dienstleistungsanbieter, die auf ihrer Seite sensible Daten wie Namen, Adresse und Zahlungsinformationen abfragen, greifen auf dieses Zertifikat zurück.

EV-Zertifikat: Ist eine Webseite über das EV-Zertifikat validiert, sehen User in der Adresszeile den Namen des Unternehmens in Grün. Es handelt sich dabei um die umfangreichste Validierung. Insbesondere Unternehmen aus der Finanz-Branche setzen auf dieses Zertifikat.

Verschlüsselung in Datenschutzerklärung aufführen

Unternehmen sollten die Verschlüsselung ihrer Seite und des Zahlungsverkehrs in ihrer Datenschutzerklärung ansprechen. Sie sollten User darüber informieren, dass sie aus Sicherheitsgründen vertrauliche Inhalte über SSL oder TSL verschlüsseln und die Daten so vor einem Zugriff schützen. Dabei können sie ihnen auch erklären, wie Nutzer die Verschlüsselung erkennen können.

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