Datenschutz: Google Analytics rechtssicher nutzen - Was Webseitenbetreiber jetzt tun müssen

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Google Analytics und Datenschutz sind eigentlich ein Widerspruch. Nach jahrelangen Streitigkeiten hat sich der Suchmaschinenkonzern aber mit den Datenschützern auf eine rechtskonforme Nutzung von Google Analytics geeinigt. Seitenbetreiber müssen hier aber eine ganze Menge tun, um Google Analytics und Google Universal Analytics rechtssicher und ohne Angst vor Abmahnungen nutzen zu können. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt wie es geht.

Bitte wählen Sie:

Inhaltsverzeichnis Google Analytics:

  1. Google Analytics auch in Deutschland rechtssicher
  2. Das neue Google Universal Analytics
  3. Auftragsdatenvereinbarung mit Google
  4. IP-Anonymisierung
  5. Widerspruch: Opt Out Cookie und Browser PlugIn
  6. Datenschutzerklärung für Ihre Webseite
  7. Checkliste für abmahnsicheres Google Analytics

1. Google Analytics und Datenschutz

Google gerät regelmäßig mit den Datenschutzbehörden aneinander. Neben AdSense und Google Street View war es vor allem das Tracking-Tool „Google Analytics“, dass jahrelang Anlass für Rechtsstreitigkeiten bot.

Was ist Google Analytics überhaupt?

Google Analytics ist das am meisten genutzte Tool zur Nutzeranalyse auf Webseiten. . Je nach Statistik kommt das Analysetool von Goolge auf ca. 50% größerer Webseiten zum Einsatz. Dafür gibt es zwei Gründe:

Zum einen weil sich Google wie kein anderes Unternehmen mit Nutzerdaten auskennt Zum anderen weil viele (aber nicht mehr alle) Funktionen von Google Analytics kostenlos sind.

Google Analytics sammelt Daten über die Besucher einer Webseite. Die Nutzer haben umfangreiche Möglichkeiten, im Konfigurationsmenü die Daten nach den gewünschten Einstellungen zu erheben. Diese Daten können dann nach bestimmten Parametern aufbereitet und von den Seitenbetreibern ausgewertet werden, um so die Aufrufe einer Seite, das Nutzerverhalten oder die Verweildauer nachzuvollziehen. Auch bestimmte Aktionen (Anmeldung zu einem Newsletter, Download eines E-Boos, der Kauf von Produkten können über das Conversion Tracking analysiert werden.

Was kritisieren die Datenschützer?

Bei der umfassenden Nutzeranalyse fallen natürlich Unmengen an Daten an. Die Datenschützer bemängelten vor allem die Speicherung sowie die Übermittlung vollständiger IP-Adressen der Nutzer an Google in die USA und die Tatsache, dass Google in seinen eigenen Datenschutzbestimmungen nur ungenügend darüber aufklärte, welche Daten überhaupt von Webseitenbesuchern gespeichert und übertragen wurden.

Die Konsequenz war, dass Seitenbetreibern, die Google Analytics nutzten, lange Zeit mit Bußgelder oder Abmahnungen rechnen mussten.

Praxis-Tipp: Nutzen Sie einfach unseren kostenlosen Google Analytics Check um zu prüfen, ob Sie auf Ihrer Webseite bei der Einbindung alles richtig gemacht haben:
https://www.e-recht24.de/check/google-analytics-check.html

Sören Siebert
Sören SiebertRechtsanwalt

Was wurde zwischen Google und den Datenschützern beschlossen?

Die Datenschützer bemängelten zum einen, dass die Speicherung sowie die Übermittlung vollständiger IP-Adressen der Nutzer an Google in die USA erfolgt. Weiter wurde kritisiert, dass Google in seinen Datenschutzbestimmungen nur ungenügend darüber aufklärte, welche Daten beim Einsatz von Google Analytics konkret gespeichert und übertragen wurden. Die Datenschutzbehörden haben deshalb Seitenbetreibern, die die Google Analytics nutzen, Bußgelder angedroht.

Die Datenschutzbehörden (hier vor allem der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar) und Google haben sich dann nach fast zweijährigen Verhandlungen darauf geeinigt, wie eine rechtssichere und datenschutzkonforme Nutzung von Google Analytics in Deutschland aussehen kann. Hierzu hat Google viele Funktionen von Analytics bearbeitet und umgestellt, um dem Datenschutz Rechnung zu tragen.

Um Google Analytics rechtssicher zu nutzen sind folgende Schritte nötig:

  1. Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abschließen
  2. IP Anonymisierung einbinden
  3. Datenschutzerklärung aktualisieren
  4. Opt Out Cookies + Link zu Browser PlugIn setzen

2. Einsatz von Google Universal Analytics

datenschutz3

Seit 2013 bietet Google eine neue Möglichkeit, Nutzerdaten auszuwerten. Der Unterschied zu Google Analytics liegt darin, dass bei Google Universal Analytics nicht nur Daten von Webseiten, sondern auf von anderen Geräten ausgewertet werden können. Dabei geht es zum einen natürlich um mobile Daten von Smartphone, Tablets und Spielekonsolen. Google will aber auch offline Kampagnen, Telefonate mit Kunden oder Besuche im Ladengeschäft für die Nutzer erfassen.

Um Google Universal Analytics zu nutzen müssen Seitenbetreiber einen neuen Tracking Code einbauen. Grundlage ist das Measurement Protocol. Für Webseiten ist das ein Java-Script, für mobile Apps wird ebenfalls eine javabasierte Anwendung per SDK angeboten.

Datenschutz beim Einsatz von Google Universal Analytics

Die Frage, ob Webseitenbetreiber Google Universal Analytics ohne Einwilligung der Nutzer (also nur per Disclaimer oder Hinweis und Widerspruchsmöglichkeit in der Datenschutzerklärung) nutzen können oder ob hier der Nutzer eine ausdrücklich einwilligen muss, kann man aktuell nicht mit Sicherheit beantworten.

Da das TMG die Widerspruchsmöglichkeit nur für „Telemedien“ vorsieht, bei Google Universal Analytics aber auch „offline-Daten“ anfallen sind einige Juristen der Auffassung, dass es hier nicht ohne Einwilligung der Nutzer geht. Verbindliche Urteile oder eine klare Positionierung der Datenschutzbehörden sind bisher aber noch nicht bekannt.

Google weist darauf hin dass sich beim Einsatz von Universal Analytics in Bezug auf den Datenschutz erst einmal nichts ändert. IP-Maskierung (anonymizeIp ) und opt out per Bowser-Add-on bleiben weiterhin wie beim "normalen" Analytics möglich. Google erklärt auf der entsprechenden Seite der Google Analytics Datenschutzbestimmungen sogar, dass bei Universal Analytics deutlich weniger Daten wie etwa Cookies gespeichert werden.

Zudem bietet Universal Analytics die Möglichkeit, beim Einsatz von Google Analytics auch völlig ohne Cookies zu tracken. Da immer mehr Nutzer Cookies von Drittanbietern nicht zulassen oder ihre Cookies regelmäßig löschen, gilt das cookiebasierte Messen des Nutzerverhaltens als nicht mehr sehr genau.

Da über Google Universal Analytics ein Nutzer aufgrund des Trackings über mehrere Geräte hinweg eindeutig zu identifizieren ist kommt es darauf an, welche Daten genau gespeichert und analysiert werden können.

Google nimmt beim Datenschutz dabei die Analytics Nutzer in die Pflicht: Diese müssen ihre Nutzer deutlich darauf hinwiesen, ob und wie ein opt out möglich ist. Weiter untersagt Goolge beim Einsatz von Analytics, persönliche Nutzerdaten einzuspielen und zu verknüpfen, die Google eine Identifizierung der Nutzer ermöglichen wie zum Beispiel Name oder E-Mail-Adresse der Nutzer sowie die Gerätenummer von Mobilgeräten. Damit nimmt Google deutlich Bezug auf die Vorschrift des deutschen Datenschutzrechts in § 13 Abs.3 TMG.

3. Auftragsdatenverarbeitung

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Ohne etwas juristischen Wahnsinn geht es hier leider nicht. Webseitenbetreiber, die Google Analytics nach den Vorgaben der Datenschützer nutzen wollen, müssen mit Google einen schriftlichen Vertrag von 18 Seiten Umfang über die so genannte „Auftragsdatenverarbeitung“ nach § 13 BDSG abschließen.

Den von Google und den Datenschützern entwickelten Mustervertrag zur Auftragsdatenverabeitung können Sie hier herunter laden und nutzen:
www.google.com/analytics/terms/de.pdf

Der Vertrag umfasst inklusive einer „Anlage 1 – Regelungen zur Auftragsdatenverarbeitung“ und einer „Anlage 2 – Technische und organisatorische Maßnahmen“ insgesamt 18 Seiten. Der Vertrag muss schriftlich abgeschlossen werden und mittels rückfrankiertem Umschlag per Post an Google gesendet werden. Die Adresse ist:

Contract Administration Department
Google Ireland Ltd
Gordon House Barrow Street Dublin 4
Irland

Nach einigen Wochen (oder Monaten) erhalten Sie ein gegengezeichnetes Exemplar zurück. Auch für Google Universal Analytics sollten Webseitenbetreiber einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google abschließen. Dieser wurde bisher allerdings noch nicht auf Universal Analytics angepasst.

Wenn dies geschehen ist, müssen Sie die Punkte ADV Vertrag, IP Anonymisierung und Opt Out Cookies auch in Ihrer Datenschutzerklärung darstellen.

Sören Siebert
Sören SiebertRechtsanwalt

Praxis Tipps:

1.  Private Seitenbetreiber können dazu unseren kostenlosen Datenschutzgenerator nutzen:
https://www.e-recht24.de/muster-datenschutzerklaerung.html

2.  Agenturen, Webdesigner und Unternehmen können auf die Profi-Version von eRecht24 Premium mit Zusatzfunktionen und Checkliste zum ADV-Vertrag mit Goolge zugreifen:
https://www.e-recht24.de/mitglieder/

4. IP-Anonymisierung

Eine weitere Voraussetzung für die rechtskonforme Nutzung von Google Analytics und Universal Analytics ist die Anonymisierung der IP-Adressen der Nutzer über das Einbinden der Funktion „anonymize IP“.

Google Analytics mit verkürzten IP-Adressen verwenden

Aufgrund der angesprochenen Datenschutzdiskussion sollen fortan nicht mehr die kompletten IP-Adressen der Webseitenbesucher gespeichert werden. In diesem Zusammenhang hat Google die Funktion anonymizeIP() eingeführt. Diese Funktion verwirft das jeweils letzte Oktett (geordnete Zusammenstellung von 8 Bit) der IP-Adresse. Dadurch werden nicht mehr die vollständigen IP Adressen der Besucher einer Webseite gespeichert.

Den Google Analytics Code auf der Webseite einbauen

Mittlerweile bietet Google mit Universal Analytics einen neueren Tracking-Code zum Einbinden an, der in Google Analytics für jeden Webmaster frei zugänglich ist.

WICHTIG: Den Code für die anonymizeIP() - Funktion muss jeder Webmaster eigenständig in seinem Google Analytics Code einbauen. Da das Einbauen des Codes in der Anleitung von Google sehr undurchsichtig beschrieben ist, haben wir eine eigene kurze Anleitung dazu verfasst:

Der Standard-Code von Google Universal Analytics sieht so aus:

Google Analytics Code ohne anonymizeIP

Mit der anonymizeIP() - Funktion sieht er dann so aus:

 Google Analytics Code mit anonymizeIP

Sie müssen also nur die folgende Codezeile in Ihren Standard-Analytics Code einfügen:

ga('set', 'anonymizeIp', true);

Wenn Sie vorher bereits Google Analytics genutzt haben müssen Sie zudem die bisher gespeicherten Analytics-Daten löschen. Da die Datenschützer bisher der Auffassung waren, dass ein Teil der mittels Google Analytics erhobenen Daten rechtswidrig erhoben wurden, müssen diese nun gelöscht werden. Dies ist nach Aussagen des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten nur möglich, indem das alte Analytics-Konto geschlossen und ein neues Konto eröffnet wird.

Technische Hintergrundinformationen zur IP-Anonymisierung in Analytics gibt es bei Google:
https://support.google.com/analytics/answer/2763052?hl=de

5. Achtung Abmahnung: Widerspruch, Opt Out Cookie und Browser PlugIn

Aktuell werden Webseitenbetreiber von der Wettbewerbszentrale abgemahnt, die keine Widerspruchsmöglichkeiten für Google Analytics in ihrer Datenschutzerklärung eingebunden haben.

Hintergrund: Besucher einer Webseite muss das Recht eingeräumt werden, dem Tracking ihrer Daten zu widersprechen. Dafür gibt es 2 Wege:

a) Browser PlugIn für Desktop

Nutzer, die die Seite über Desktop oder Notebooks aufrufen, können ein Browser Plugin (addon) installieren, dass die Speicherung ihrer Daten unterbindet und einen Opt Out Cookie setzt. Dazu müssen Sie in Ihre Datenschutzerklärung einen Hinweis auf das PlugIn und den passenden Link auf https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de einfügen.

b) Opt out Cookie für mobile Nutzung

Da Browser-PlugIns auf mobilen Geräten wie Tablet oder Smartphone nicht funktionieren, ist für die mobile Nutzer eine weitere Lösung notwendig. Hier wird über Java-Script ein opt out Cookie gesetzt, der auch mobile funktioniert.

Der eigentliche Hinweise + javascript Code sieht wie folgt aus:

Sie können die Erfassung Ihrer Daten durch Google Analytics verhindern, indem Sie auf folgenden Link klicken. Es wird ein Opt-Out-Cookie gesetzt, dass das Erfassung Ihrer Daten bei zukünftigen Besuchen dieser Website verhindert:

<a href=“javascript:gaOptout()“>Google Analytics deaktivieren</a>

WICHTIG: Code richtig einbinden

Damit ist es aber nicht getan. Damit dieser Link funktioniert müssen Sie zunächst folgenden HTML-Quellcode mit Javascript VOR Ihrem Google Analytics Tracking Code platzieren.

Ersetzen Sie zudem die Zeichenfolge UA-XXXXXXX-X durch Ihre Google Analytics Tracking ID.

Praxis-Tipp:
Nutzen Sie für den rechtssicheren Einsatz von Google Analytics einfach unseren kostenlosen Datenschutz-Generator. Wir liefern Ihnen den passenden html und JavaScript-Code gleich mit.

Es ist möglich, dass Sie beim Einbinden des Codes auf folgende Probleme stoßen:

  • Ihr HTML-Eingabe-Editor verbietet die Eingabe von Javascript-Funktionen in Links.
  • Sie haben in Ihrem System keinen Berechtigung, die Inhalte im Head-Bereich Ihrer Webseite anzupassen.

Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Hoster oder einen Webprogrammierer, der sich mit Ihrem System auskennt.

Für die Betreiber von Webseiten, die auf Wordpress basieren, steht das Plugin Google Analytics Opt-Out zur Verfügung.

6. Datenschutzerklärung auf Ihrer Webseite anpassen

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Wenn Sie diese Punkte umgesetzt haben müssen Sie

  • Ihre Datenschutzerklärung auf Ihrer Webseite anpassen und korrekt über die Speicherung und Verarbeitung der Nutzer-Daten im Rahmen von Google Analytics hinweisen.
  • Die Datenschutzerklärung muss sollte einen Hinweis auf die Auftragsdatenverarbeitung enthalten und darauf, dass die Funktion anonymizeIP genutzt wird.
  • Weiter muss der Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit der Nutzer (Opt Out Cookie und Browser PlugIn ) mit vollständigem und korrektem Code enthalten sein.

Praxis-Tipp: Nutzen Sie für die korrekten Datenschutzbestimmungen einfach unseren kostenlosen Datenschutz-Generator. Wir liefern Ihnen den passenden html und JavaScript-Code gleich mit: https://www.e-recht24.de/muster-datenschutzerklaerung.html

Sören Siebert
Sören SiebertRechtsanwalt

Achtung: Webseitenbetreiber, die Google Analytics nicht oder nur unvollständig in der Datenschutzerklärung darstellen, werden aktuell massenhaft abgemahnt. Hierzu gibt es einen aktuellen Fall vom LG Hamburg:

In dem Fall ging es um einen Webseitenbetreiber, der auf seiner Webseite Google Analytics nutzte. Er hatte auf seiner Seite auch eine Datenschutzerklärung. Allerdings enthielt diese nur einen allgemeinen Standard-Hinweis darauf, dass er auf seiner Webseite Cookies einsetzte. Darüber, dass er die Daten auch per Google Analytics auswertete, belehrte er die Webseitenbesucher in seinen Datenschutzbestimmungen nicht. Das fiel auch einem Konkurrenten auf. Er mahnte den Wettbewerber deswegen ab und argumentierte, dass es einen Passus über den Einsatz von Google Analytics in der Datenschutzerklärung hätte gegeben werden müssen.

Das Landgericht Hamburg entschied (Az. 406 HKO 120/16), dass der Webseitenbetreiber Google Analytics nur noch mit richtiger und vollständiger Belehrung einsetzen darf. Das Gericht untersagt dem Webseitenbetreiber nämlich, Daten zu erheben oder erheben zu lassen, ohne die gesetzlich notwendigen Informationen vollständig zur Verfügung zu stellen.

--> Damit hat das Gericht deutlich gemacht, dass Webseitenbetreiber die Nutzer darüber informieren müssen, ob und wie Google Analytics eingesetzt wird.

7. Checkliste für den korrekten Einsatz von Google Analytics

1. Auftragsdatenverarbeitung mit Google

Schließen Sie mit Google einen Vertrag über die Auftragsdatenvereinbarung. Hier können Sie den von Google und Datenschützern erstellten Mustervertrag einsehen und nutzen:
https://www.google.de/analytics/terms/de.html

Eine umfassende Anleitung zum ADV Vertrag mit Google steht Ihnen bei eRecht24 Premium zur Verfügung.

2. IP Anonymisierung aktivieren & Code einbauen

Google Analytics darf nur eingesetzt werden, wenn die IP-Adresse des Nutzers gekürzt wird, bevor sie zu Google übertragen wird. Hierfür hat Google den Code „anonymizeIP“ eingeführt. Diesen Code müssen Sie in Ihren Google-Analytics Code einbinden.);

3. Browser PlugIn und Opt Out Cookie einbinden

Die Belehrung über Google Analytics muss den Nutzer auch darauf hinweisen, dass er dem Tracking widersprechen kann. Die Widerspruchsmöglichkeiten müssen auch technisch korrekt auf Ihrer Seite implementiert sein.

  1. Browser PlugIn für Desktop
  2. Opt out Cookie für mobile

4. Datenschutzerklärung für den Einsatz von Google Analytics anpassen

Informieren Sie vollständig und korrekt in Ihrer Datenschutzbelehrung darüber, ob und wie Sie Google Analytics einsetzen. Stellen Sie auch die Punkte Auftragsdatenverarbeitung (ADV), IP Anonymisierung und Widerspruchsmöglichkeiten (Browser PlugIn und Opt out Cookie) dar.

{siebert}

Praxis-Tipp: Nutzen Sie für Ihre Datenschutzerklärung die Profi-Version unseres Generators inklusive der korrekten Texte für das neue Google Remarketing und den Code Generator für den korrekten Analytics Code auf Ihrer Seite.
{/siebert}

 

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Impressum und Disclaimer

eRecht24 bietet Webseitenbetreibern seit mehreren Jahren mit dem Impressums-Generator und dem Muster-Disclaimer kostenfreie Tools an, um die eigene Website auf einen rechtlich sicheren Stand zu bringen.

Hier können Sie neben einem rechtssicheren Impressum auch Datenschutzerklärungen für die Nutzung von Google Analytics, Google AdSende, Twitter, Facebook & Co kostenlos erstellen.

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Was ist Ihre Meinung zum Thema Google Analytics und Datenschutz?

Bisher sah die Nutzung von Goole Analytics für einen Webseitenbetreibr so aus: 1. Bei Google Analytics anmelden, 2. Den Google Analytics Code auf der Seite einbinden.

Nach mehrjährigen Verhandlungen zwischen Google udn den Datenschutzbehörden sieht eine datenschutzkonforme Lösung nun so aus, dass Millionen Webseitenbetreiber ein 15seitiges Dokumente, das sie inhaltlich gar nicht verstehen werden, per Post an Google senden sollen, damit Google diese Dokumente millionenfach gegenzeichnet und dann millionenfach per Post zurück sendet. Praxisnah ist anders, vom Umweltaspekt einmal gar nicht zu reden.

Zudem müssen alle mittels Google Analytics erhobenen Daten gelöscht werden, es müssen das alte Analytics-Konto geschlossen werden und ein neues Konto eröffnet werden.

Finden sie es gut, dass es nun eine von den Datenschützern akzeptierte Nutzung von Google Analytics möglich ist? Werden Sie den etwas umständlicheren Weg gehen, um eine rechtskonforme Nutzung auf Ihren Seiten zu ermöglichen?

Diskutieren Sie mit!

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Kommentare  
Stefan
+19 # Stefan 10.01.2016, 15:02 Uhr
Danke für den Text. Bei Ihren Artikeln wäre übrigens noch ein Datum hilfreich, damit man ihn zeitlich besser einordnen kann. Falls ich es übersehen habe, dann könnten Sie es vielleicht etwas sichtbarer machen :)
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Rechtsanwalt Sören Siebert
+3 # Rechtsanwalt Sören Siebert 24.03.2016, 10:16 Uhr
Der Beitrag wird regelmäßig aktualisiert, deshalb haben wir auf das Ändern der Datumsangaben verzichtet.

Wir werden aber sehen, wir wir in den Beiträgen das Datum des letzten updates automatisiert mit einfügen können.
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Birgit
-2 # Birgit 24.03.2016, 10:53 Uhr
Das ist ganz easy, haben wir auf unsere Blog auch gemacht. Eine Anleitung dafür hat Themenfreund gebloggt: http://themenfreund.de/2014/06/01/benutzerdefiniertem-feld-aenderungsdatum-anzeigen/
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Heiko
+3 # Heiko 25.03.2016, 13:44 Uhr
Mein Analytics Konto schließen und damit alle Daten verlieren, kommt für mich gar nicht infrage. Woher will denn ein abmahnender Anwalt wissen, ob ich meine alten Daten gelöscht und einen Vertrag an Google gesendet habe?
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Svenja
+1 # Svenja 31.03.2016, 15:36 Uhr
Aus dem Artikel lese ich heraus, dass man statt Google Universal Analytics lieber das "normale" Analytics nutzen soll, da man so rechtlich auf der sichereren Seite steht. Aber ist es nicht so, dass neue Analytics Konten automatisch Universal Konten sind? Bzw. wenn man einmal geupdated hat, kann man ja auch nicht wieder zurück, oder?

Wie kann ich also trotz Universal Konto auf der (ganz) sicheren Seite stehen?
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Rouven
0 # Rouven 08.04.2016, 01:22 Uhr
Muss ich den Vertrag dann jedesmal an Google schicken, wenn ich auf einer neuen Seite Analytics nutzen möchte? Oder beinhaltet dieser eine Vertrag alle Seiten, die ich unter dem gleichen Konto verwalte?

Sprich ist das Ganze gebunden an die tracking id ua-xxxxx-1, die ja auch im Vertrag angegeben werden muss, oder an die email adresse, mit der man sich einloggt und mit der man mehrere tracking ids verwalten kann?
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Svenja
0 # Svenja 11.04.2016, 09:07 Uhr
Das hatte ich mich auch gefragt und meine Antwort hier: http://rechtsanwalt-schwenke.de/google-analytics-rechtssicher-nutzen-anleitung-fuer-webmaster/ gefunden. Ganz unten steht etwas dazu und auch in den Kommentaren.

VG
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Rechtsanwalt Sören Siebert
0 # Rechtsanwalt Sören Siebert 11.04.2016, 09:10 Uhr
Wenn Sie selbst mehrere eigene Seiten betreiben reicht es wenn Sie den Vertrag einmal unterschreiben.
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Rouven
+2 # Rouven 12.04.2016, 13:18 Uhr
Danke für die Hilfreichen Antworten, ich hatte schon befürchtet, ich müsste mir ein kleines Waldstück für das Papier zulegen :).
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Rouven
0 # Rouven 26.04.2016, 23:03 Uhr
Kann mir jemand Erfahrungswerte nennen, wie lange es bei euch gedauert hat, bis die zweite Ausführung von google zurückgesendet wurde? ich warte jetzt seit rund zwei Wochen darauf, finde allerdings auch keine Kontaktadresse, um mich mal kundig zu machen, wo das ganze noch hängt.
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javier
0 # javier 02.06.2016, 14:36 Uhr
Wer kontrolliert wie und ob man tatsächlich einen solchen Vertrag mit Google abschließt? Lt. Anwalt Schwenke kann es in diesem Bereich keine Abmahnungen, sondern nur Bußgelder geben.
Ich sehe gar nicht ein, meine alten Google Analytics Daten zu löschen, denn die die Nutzung von Google Analytics war ja mal rechtskonform bzw. wurde nicht in Frage gestellt, später dann in Diskussion und einer rechtlichen Grauzone. Kann man alternativ nicht einen neuen Account anlegen, dafür einen Vertrag abschließen und die alten Daten in einem anderen Account quasi als Archiv aufbewahren?
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Rechtsanwalt Sören Siebert
0 # Rechtsanwalt Sören Siebert 02.06.2016, 15:14 Uhr
Abmahnungen kann es sicher auch hier geben. Das Risiko entdeckt zu werden ist nur geringer. Posten Sie doch einmal den Link vom Kollegen Schwenke.
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Tobias
0 # Tobias 15.10.2016, 10:03 Uhr
Ist das o. g. Prozedere durch das Google Privacy Shield nun überflüssig geworden:
https://analytics.googleblog.com/2016/08/google-analytics-adopts-privacy-shield.html
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Rechtsanwalt Sören Siebert
0 # Rechtsanwalt Sören Siebert 15.10.2016, 10:55 Uhr
@Tobias, das stimmt nicht.

Privacy Shield hat nichts mit Google zu tun, sondern ist der Nachfolger des safe harbor Abkommens zwischen EU und den USA. Und auch wenn Goolge nun bei Privacy Shield mitmacht ändert das nichts an dem oben beschriebenen Vorgehen. Nur dass die Vereinbarung eben damals safe harbor hieß und nun Privacy Shield.

Automatisch hat sich damit aber nichts erledigt.
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Tobias
0 # Tobias 15.10.2016, 11:16 Uhr
@ Sören Siebert, besten Dank für den Hinweis, meine Frage war von Hoffnung und Unwissenheit getrieben.
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Michael
0 # Michael 20.01.2017, 16:04 Uhr
Benötige ich die ADV mit Google auch, wenn ich Google Analytics mit verkürzten IP-Adressen (anonymizeIP()) verwende?
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silgra
0 # silgra 06.02.2017, 15:44 Uhr
Hallo, lieber herr Siebert,

ich verwalte mehrere Analytics-Konten - für jeden Kunden erstellte Webseite, ein eigenes Analytics-Konto mit eigenem Login. Muss nun für jedes Konto ein Vertrag mit Google Analytics gemacht werden oder reicht es, wenn ich als Agentur (mit meinen eigenen Domains) einen Vertrag mit Google abschließe?
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Rechtsanwalt Sören Siebert
0 # Rechtsanwalt Sören Siebert 07.02.2017, 10:20 Uhr
Das kommt darauf an wer Inhaber des Analytics Accounts ist, Sie oder Ihre Kunden. In einem 2. Schritt müsste man prüfen, ob Sie nicht auch mit jedem Kunden einen eigenen ADV Vertrag abschließen müssen.

Mehr Infos bei Interesse bei eRecht24 Premium:
https://www.e-recht24.de/mitglieder/
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silgra
0 # silgra 07.02.2017, 10:42 Uhr
Zunächst vielen Dank für Ihre Antwort, Herr Siebert. Die Inhaber der Konten sind die Kunden selber. Ich habe für die Kunden ein Konto angelegt. Was ist denn ein ADV Vertrag? ich finde ihn nicht im Mitgliederbereich. Darf ich Sie nochmal bemühen und um Ihre Hilfe bitten?
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Rechtsanwalt Sören Siebert
0 # Rechtsanwalt Sören Siebert 07.02.2017, 10:51 Uhr
Eine Bitte, stellen Sie die Fragen doch direkt im Mitgliederbereich:
https://www.e-recht24.de/mitglieder/erstberatung/

Den ADV Vertrag haben wir für unsere Mitglieder gerade überarbeitet, Sie finden die neue Version mit Anmerkungen unter
https://www.e-recht24.de/mitglieder/muster-und-vertraege/
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Gustav
0 # Gustav 14.03.2017, 08:31 Uhr
Hi der Link zur Mustervertrag zur Auftragsdatenverabeitung ist fehlerhaft.
Da hat sich ein ")" in der URL eingeschlichen.

https://www.google.com/analytics/terms/de.pdf)
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Rechtsanwalt Sören Siebert
0 # Rechtsanwalt Sören Siebert 14.03.2017, 08:41 Uhr
Danke für den Hinweis, ist geändert.
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Patrick
0 # Patrick 16.03.2017, 11:30 Uhr
Hallo Zusammen, eine kurze Frage, habt ihr einen vorfrankierten Umschlag mit geschickt? Die Deutsche Post kann mir nicht sagen mit wieviel ich den beigelegten Umschlag frankieren muss. Man muss es ja online machen über den Internationalen Antwortschein, welchen Betrag habt ihr genommen? 6 Euro?

Viele Grüße
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Heiko
0 # Heiko 16.03.2017, 12:36 Uhr
Kein Rückumschlag. Ich habe auch einen Artikel geschrieben, in dem ich meinen Weg beschrieben hab.
https://www.online-erfolgreich.net/webseite-und-technik/google-analytics-in-4-schritten-rechtssicher-einbinden-und-nutzen
Mein Belegexemplar kam ohne Rückumschlag an. Es steht auch nirgendwo mehr, dass man einen solchen beilegen muss.
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Gernot
0 # Gernot 05.04.2017, 14:02 Uhr
Hallo Herr Siebert,
zuerst einmal vielen Dank für diesen Artikel. Leider wird mir nicht ganz klar, was das Ziel des Datenschutzes hier ist. Geht es hier darum, dass die personenbezogenen Daten Google nicht zur Kenntnis gelangen oder um etwas anderes?
Hintergrund der Frage: Als ehemaliger OM-Agentur Mitarbeiter setzten viele unserer Kunden Datenschutz konform Google Analytics ein. Gleichzeitig wurde jedoch über das eCommerce Tracking die Bestellnummer an das System übergeben. Somit kann für den Webseitenbetreiber einen Bezug zum Nutzer hergestellt werden. Darauf wird jedoch leider in keinem Artikel eingegangen. Eventuell könnten Sie ja diesbezüglich den Artikel noch ergänzen. Viele Grüße
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Henrik
0 # Henrik 07.04.2017, 17:11 Uhr
Hallo Herr Siebert,
danke Ihnen für diesen Artikel! Gibt es Ihrerseits eine englische Übersetzung dieser neuen Datenschutzerklärung für Google Analytics?
Danke und viele Grüße!
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Ben
0 # Ben 18.05.2017, 10:02 Uhr
Hallo.

Muß beides gesetzt werden, also Opt Out Cookie UND link zum Plugin oder reicht eine der beiden Möglichkeiten?

Danke
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Rechtsanwalt Sören Siebert
+1 # Rechtsanwalt Sören Siebert 18.05.2017, 10:45 Uhr
Ja. Das PlugIn ist für Desktop User, der Cookie für mobile Nutzer.
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micha
0 # micha 17.10.2017, 01:45 Uhr
Hallo hallo,
Leider funktioniert bei mir dieser Link nicht:
Google Analytics deaktivieren
Ich habe den javascript code direkt vor den google analytics Code in den head bereich gesteckt. Leider will der Link nicht. Ich habe ein Wordpress system.
Muss ich noch irgendwas beachten?
VIele Grüße
Micha
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Rechtsanwalt Sören Siebert
0 # Rechtsanwalt Sören Siebert 17.10.2017, 10:28 Uhr
Eine umfassende Anleitung + Support bei Problemen mit Analytics finden Sie bei eRecht24 Premium:
https://www.e-recht24.de/mitglieder/
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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

Er berät Unternehmer, Shops und Seitenbetreiber in allen Fragen des Rechts der neuen Medien.
www.kanzlei-siebert.de

Als Betreiber von eRecht24 ist er seit mehr als 15 Jahren auch als Internet-Unternehmer tätig. Deshalb finden Sie auf eRecht24 Tipps und Tricks eines spezialisierten Rechtsanwalts, aber verständlich und praxisnah erklärt.        

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