Falsche Preise im Shop: Was können Händler bei Preisfehlern tun?

(2 Bewertungen, 5.00 von 5)

So schnell kann’s gehen: Ein Mitarbeiter verdreht eine Zahl oder ein Komma wird falsch gesetzt und schon steht ein falscher Preis im Onlineshop. Und das kann sich für Händler als wahrer Alptraum entpuppen: Die Rede ist von „Preispannen“ in Onlineshops. Doch keine Panik! Mit unserem Ratgeber behalten Sie als Händler den Überblick und erfahren, wie sie mit solchen Fehlern umgehen können.  

Inhaltsverzeichnis:

  1. Preisfehler in Onlineshops: Auch Sie können betroffen sein!
  2. Käufe im Internet: Vertrag oder kein Vertrag, das ist hier die Frage
  3. Vertippt oder Systemfehler: Wie komme ich wieder aus dem Vertrag?
  4. Gerissene Kunden: Können die Käufer von mir immer die Lieferung verlangen?
  5. Schnell-Check - Preispannen in Onlineshops

1. Preisfehler in Onlineshops: Es geht schneller als Sie denken

ecommerce1

Preisfehler in Onlineshops gibt es viele und betreffen nicht nur „kleine“ Händler, sondern auch etablierte Großunternehmen wie z.B. Amazon. Sei es das neuste Smartphone für 3,99 Euro statt 399 Euro oder ein gut ausgestatteter PC für 500 Euro statt 1000 Euro. Das sind nur einige Beispiele von Preispannen, die im Internet immer wieder anzutreffen sind. Schnell bilden sich ganze Communities im Netz, welche die Fehler publik machen und so für andere Nutzer eine Anleitung zum Ausnutzen der Preispannen liefern. Sie sehen also, Probleme rund um Preisfehler können jeden Händler betreffen und damit auch Sie.

Sie denken sich jetzt sicherlich:

„Wenn mir ein Fehler beim Einstellen des Preises passiert, muss ich doch nicht liefern, oder?“

Die Antwort auf diese Frage können wir nicht pauschal beantworten und hängt von einigen Umständen ab. Folgende Punkte sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, wenn Ihnen eine Preispanne unterlaufen ist:

  • Haben Sie mit dem Kunden überhaupt schon einen wirksamen Kaufvertrag geschlossen?
  • Können Sie den Vertrag „rückgängig“ machen?
  • Wenn ein wirksamer Vertrag geschlossen ist: Kann der Kunde immer die Lieferung verlangen?

Im Folgenden geben wir Ihnen die Antworten zu den eben genannten Fragen und liefern Ihnen eine Anleitung, wie Sie mit Preispannen in Ihrem Onlineshop rechtlich umgehen können.

2. Käufe im Internet: Vertrag oder kein Vertrag, das ist hier die Frage

ecommerce4

Wenn der Kunde von Ihnen die Lieferung des bestellten Produkts zum dem falschen Preis verlangt, müssen Sie sich als erstes folgende Frage stellen:

Habe ich mit dem Kunden überhaupt einen Vertrag geschlossen?

Nur, wenn Sie mit dem Kunden einen wirksamen Kaufvertrag haben, kann der Kunde überhaupt von Ihnen die Lieferung verlangen.

Auch wenn „Vertragsrecht“ für Sie sicherlich sehr trocken klingt, sind Grundlagenkenntnisse in diesem Gebiet für Sie wichtig und ein gutes Mittel, um sich gegen Preispannen abzusichern. Doch wie kommt ein Kaufvertrag im Onlineshop eigentlich zustande?

Grundlagen Vertragsschluss

Der Kauf im Internet funktioniert im Grunde wie jeder andere Vertragsschluss auch. Die Grundzutaten sind zwei sogenannte „Willenserklärungen“, nämlich das „Angebot“ und die Annahme“. Nur wenn jemand ein Angebot zum Kauf macht und ein anderer dieses Angebot annimmt, entsteht ein bindender Vertrag. Im Klartext: Ohne Vertrag  keine Lieferung.

Achtung: Dieses Prinzip kann in vielen Fällen schon Ihr Rettungsanker sein!

Für Sie wichtig zu wissen: Nicht alles was nach einer Vertragserklärung aussieht, muss unbedingt auch immer eine sein. Im Folgenden erklären wir Ihnen, was das Angebot und was die Annahme beim Onlinekauf ist.

Warenpräsentation und Bestellungen: Was ist denn das Angebot?

Viele Onlinehändler und Kunden glauben, dass schon die Warenpräsentation auf der Internetseite das Angebot zum Kauf ist.

In aller Regel stimmt das aber nicht!

Für Sie wichtig zu wissen: Bei der Präsentation Ihrer Produkte im Onlineshop handelt es sich grundsätzlich nur um eine „Aufforderung zur Abgabe eines Angebots“ (von Juristen auch gerne hochtrabend als „invitatio ad offerendum“ bezeichnet) und nicht um das Angebot selbst. Die Aufforderung hat also keinerlei Bedeutung. Das Angebot macht dann der Kunde, der die Bestellung bei Ihnen aufgibt.  

Anders sieht es nur aus, wenn Sie in Ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln, dass die Warenpräsentation ein verbindliches Angebot darstellen soll. Hiervon können wir aber nur abraten, weil Sie dann auf eventuelle Preispannen kaum noch reagieren können. Der Grund: Wenn der Kunde dann bei Ihnen bestellt, gibt er nämlich die Annahme des Angebots zu verstehen und Sie haben einen Vertrag, aus dem Sie dann u.U. nicht mehr rauskommen.

Vorsicht: Mancher Kunde ist der Meinung, dass ein Vertrag schon deswegen zustande kommt, weil er auf den berühmten „Kauf-Button“ (betitelt mit „Jetzt kaufen“ oder „Jetzt zahlungspflichtig bestellen“) geklickt hat.

Diesen Irrtum können Sie aber selbst aus dem Weg räumen. Nach dem Gesetz müssen Sie nämlich ihre Kunden vor seiner Bestellung über die einzelnen Schritte belehren, die zum Vertragsschluss führen. Smarte Händler regeln deswegen üblicherweise in ihren AGB, dass die Bestellung des Kunden nur das Angebot zum Kauf darstellt.

Hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung zum Angebot:

  1. Die Warenpräsentation in Onlineshops ist in den meisten Shops rechtlich noch  kein Angebot zum Kauf. Es sei denn Sie haben diesen Punkt in Ihren AGB anders geregelt.
  2. Mit seiner Bestellung erklärt der Kunde in aller Regel das Angebot zum Vertragsschluss.

Was ist die Annahme?

Erinnern Sie sich noch, was für einen Vertrag nötig ist? Richtig: Zusätzlich zum Angebot braucht man auch die Annahme.

Hier kommen Sie jetzt ins Spiel!

Wenn Sie nach der Bestellung des Kunden feststellen, dass Ihnen eine Preispanne unterlaufen ist, können Sie noch vor der Annahme reagieren. Sie können dem Kunden dann mitteilen, dass Sie das Vertragsangebot nicht annehmen und seine Bestellung nicht bearbeiten. Sie können natürlich auch einfach nicht auf die Bestellung des Kunden reagieren und damit ebenfalls die Annahme ablehnen (Achtung: Eine Bestellbestätigung müssen Sie natürlich trotzdem schicken. Mehr dazu erfahren Sie weiter unten). Das ist aber nicht unbedingt kundenfreundlich.

Im Übrigen sollten Sie auch so schnell wie möglich den falschen Preis korrigieren. Ratsam ist es auch, zu checken, was der Grund für den Fehler war („Habe ich mich vertippt oder ist mein Shopsystem schuld an der Preispanne?“).

Bestellbestätigung: Nehme ich damit das Angebot des Kunden an?

Jetzt kommen wir zu der eben erwähnten Bestellbestätigung. Als gewissenhafter Händler wissen Sie natürlich, dass Sie gesetzlich verpflichtet sind, dem Kunden nach seiner Bestellung eine Bestellbestätigung zu schicken. Hierzu merken Sie sich am besten Folgendes:

Die „Bestellbestätigung“ ist meist noch keine Vertragsannahme!

Mit der Bestellbestätigung teilen Sie dem Kunden nur mit, dass seine Bestellung bei Ihnen eingegangen ist. Die meisten Shops versenden diese E-Mail automatisch. Die Bestätigung ist aber nicht die Vertragsannahme, es sei denn, Sie regeln das so in Ihren AGB. Die meisten Händler sehen von so einer Regelung in den AGB aber ab. Der Grund: Selbst wenn Sie dem Kunden eine Bestellbestätigung schicken, können Sie danach immer noch prüfen, ob Ihnen ein Fehler beim Preis passiert ist. Sie können dann in einer zweiten E-Mail das Angebot des Kunden ablehnen.  

Doch Vorsicht: Auch eine Bestellbestätigung kann ungewollt zur Vertragsannahme werden. Passen Sie also unbedingt darauf auf, welche Formulierungen Sie in der Bestellbestätigung verwenden.

Auf folgende Dinge sollten Sie achten:

Keine Bankverbindungen in der Bestellbestätigung!

Sie wollen Ihren Kunden schon mal vorab (vor dem Vertragsschluss) Ihre Bankverbindung für die spätere Zahlung mitteilen? Die Idee kann schnell nach hinten losgehen. Gerichte schauen sich den Inhalt der Bestellbestätigung nämlich genau an. Wenn Sie Ihren Kunden schon Ihre Kontodaten mitteilen, gehen Gerichte oft davon aus, dass schon die Bestellbestätigung das Angebot des Kunden annehmen soll. Oder würden Sie schon zahlen, wenn Sie noch gar keinen Vertrag haben?

Seien Sie Vorsichtig mit Formulierungen in der Bestellbestätigung!

Obacht müssen Sie auch bei der Wortwahl in Ihrer Bestellbestätigung geben. Unachtsame Formulierungen können von Gerichten als Annahme ausgelegt werden. Mit der Bestellbestätigung sollten Sie dem Kunden nur den Eingang (!) seiner Bestellung bestätigen. Nicht mehr und nicht weniger. Am besten schreiben Sie noch in die Bestellbestätigung, dass diese nicht auch die Annahme bedeutet.

Verzichten Sie ansonsten auf alle Formulierungen, die auch nur ansatzweise auf eine Annahme hindeuten können. Wörter wie z.B. „Auftragsbestätigung“ haben in der Bestellbestätigung genau so wenig etwas zu suchen, wie Phrasen à la „Vielen Dank für Ihren Auftrag. Wir werden Ihre Bestellung umgehend bearbeiten.“

eBay: Gibt es Unterschiede zum „normalen“ Onlineshop?

Um 180 Grad gedreht ist die Situation rund um Angebot und Annahme bei eBay.

Hier sieht es nämlich so aus:

  • Sie machen schon mit dem Einstellen Ihrer Produkte, egal ob in einer Auktion oder zum Sofort-Kauf, ein Angebot.
  • Der Kunde nimmt Ihr Angebot an, wenn er Höchstbietender am Ende einer Auktion ist oder auf den „Sofort-Kaufen“-Button drückt.

Bei eBay ist es also besonders wichtig, dass Sie vorab vorsichtig bei der Eingabe des Preises sind.

3. Vertippt oder Systemfehler: Wie komme ich wieder aus dem Vertrag?

ecommerce6

Sie haben festgestellt, dass sie mit dem Kunden doch einen Kaufvertrag geschlossen haben? Dann müssen Sie jetzt überlegen, wie Sie diesen „rückgängig“ machen können. Als Werkzeug dient Ihnen dabei die sogenannte „Anfechtung“. Damit können Sie den Vertrag rückwirkend „vernichten“. Es wird dann so getan, als ob der Kunde das Produkt bei Ihnen nicht gekauft hat.

Achtung: Die Anfechtung bewirkt auch, dass Sie dem Kunden grundsätzlich alle Schäden ersetzen müssen, die ihm im Vertrauen auf die Gültigkeit des Vertrages entstanden sind. Doch keine Panik! In den allermeisten Fällen haben die Kunden überhaupt keinen Schadensposten, den sie Ihnen gegenüber geltend machen können.

Wie funktioniert eine Anfechtung eigentlich?

Sie brauchen im Prinzip zwei Sachen für eine Anfechtung: Einen Anfechtungsgrund und eine Anfechtungserklärung. Beides erklären wir Ihnen jetzt.  

Anfechtungsgrund: „Ich habe mich vertippt.“

Als erstes brauchen Sie einen triftigen Grund, um den Vertrag zu „vernichten“. Wenn Sie sich beim Einstellen des Preises verschrieben bzw. vertippt haben, sprechen Juristen von einem „Erklärungsirrtum“, der Sie zur Anfechtung berechtigt. Das Gleiche gilt, wenn Sie den Preis zwar in Ihre Shopsoftware richtig eingegeben haben, auf Grund eines Übermittlungsfehlers aber plötzlich ein ganz anderer Preis auf der Webseite steht.

Von den eben genannten Fällen ist die Situation zu unterscheiden, dass Sie sich bei Ihrer Kalkulation des Preises nur verrechnet haben oder Sie den günstigen Preis wirklich angeben wollten, Ihre Entscheidung aber im Nachhinein nur bereuen.

Achtung: Wenn es hart auf hart kommt, der Kunde Sie also verklagt, müssen Sie Folgendes beachten: Es reicht nicht, wenn Sie vor Gericht nur sagen, dass der Preis von Ihnen nicht gewollt war. Sie müssen auch genau erklären (und gegebenenfalls beweisen), dass Sie sich bei der Dateneingabe vertippt haben oder die Shopsoftware die Datenweiterleitung auf die Webseite vermasselt hat. Nur so können Sie vor Gericht belegen, dass Sie sich eben nicht „nur“ verrechnet haben. Vage Aussagen dazu, wie der Fehler zustande gekommen ist, reichen deswegen nicht aus. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf (Urteil vom 19. Mai 2016, Az. I-16 U 72/15) hervor. Da hat ein Händler nämlich nur von einer „fehlerhaften Online-Eingabe“ bzw. einem „elektronischen Eingabefehler“ gesprochen.

Anfechtungserklärung: Wenden Sie sich schnell an den Kunden!

Wenn Sie den Vertrag mit Ihrem Kunden anfechten wollen, ist außerdem Eile geboten. Sie müssen dem Kunden die Anfechtung „unverzüglich“ (z.B. per E-Mail) erklären, also sofort nachdem Sie den Preisfehler festgestellt haben. Die Erklärung muss deutlich machen, dass Sie den Vertrag mit dem Kunden nicht mehr wollen.

Praxis-Tipp: Auch, wenn Sie diese Erklärung gegenüber Ihrem Kunden nicht ausdrücklich als „Anfechtung“ bezeichnen müssen, bieten sich diese Wortwahl aber an, da sie der Formulierung im Gesetz entspricht und Gerichte Ihre Erklärung besser einordnen können.  

4. Gerissene Kunden: Können die Käufer von mir immer die Lieferung verlangen?

ecommerce3

Geht die Anfechtung nicht (mehr), z.B. weil Sie diese zu spät erklärt haben, bleibt Ihnen nur noch eine letzte, aber schwache Waffe. Der Kunde kann von Ihnen nämlich die Lieferung zu dem falschen Preis auch dann nicht verlangen, wenn er Ihre missliche Lage für seine Zwecke missbraucht hat.

Hier gibt es aber ein Problem!

Das Oberlandesgericht Düsseldorf (siehe oben) hat beispielsweise entschieden, dass der Kunde sich dann missbräuchlich verhält, wenn er wusste, dass einem Händler eine Preispanne unterlaufen ist und die Lieferung für den Verkäufer nicht zumutbar ist.

Die Frage die Sie sich aber stellen müssen, lautet: Wann weiß der Kunde überhaupt, dass der Preis fehlerhaft ist?

In Zeiten, in denen Schnäppchenangebote und Rabattaktionen an jeder Ecke lauern („Sale“, „Black Friday“ & Co.), werden Sie dem Kunden schwer nachweisen können, dass er wusste, dass der Preis fehlerhaft war. Hierfür muss wohl schon eine enorme Preisdifferenz zwischen Ihrem Preis und dem marktüblichen Preis vorliegen. Wo hier aber genau die Grenze verläuft, ist unter den Gerichten nicht geklärt.

Sie sehen also, dass Sie sich auf diese Argumentation nur in wenigen Ausnahmefällen berufen können und sie deswegen nur den letzten Ausweg darstellen kann.

5. Schnell-Check „Preispannen im Onlineshop“
So geht es richtig:
  • Preispannen passieren nicht selten: Machen Sie sich Folgendes bewusst: Preispannen sind kein Einzelfall. Sie unterlaufen vielen Händlern und können auch Sie betreffen. Im Internet gibt es viele Foren, Blogs & Communities, die Nutzern Tipps zum Ausnutzen der Preisfehler geben.
  • Prüfen Sie , ob es überhaupt schon einen Vertrag gibt: Nur wenn der Kunden mit Ihnen einen Kaufvertrag hat, müssen Sie überhaupt liefern. Ein Vertrag setzt ein Angebot (in der Regel kommt das vom Kunden) und die Annahme voraus. Die Bestellbestätigung ist grundsätzlich keine Annahme.
  • Bei Preispannen können Sie den Kaufvertrag anfechten: Wenn Sie sich beim Einstellen des Preises in Ihren Onlineshop vertippt haben oder Ihre Shopsoftware beim Datentransfer Mist gebaut hat, können Sie den Kaufvertrag mit dem Kunden anfechten. Achtung: Wenden Sie sich in diesem Fall sofort an den Kunden und erklären Sie ausdrücklich die Anfechtung!
  • Gerissene Kunden: Manche Kunden nutzen Preispannen absichtlich aus: Auch ohne Anfechtung müssen Sie nicht liefern, wenn der Kunde Ihre missliche Lage schamlos ausgenutzt hat. Das Problem hierbei ist aber, dass Sie u.a. nachweisen müssen, dass der Kunde von Ihrer Preispanne wusste. Das wird Ihnen wohl nur selten gelingen.  
Das sollten Sie nicht tun:
  • Ihren Shop (rechtlich) so gestalten, dass Sie alle Vertragsangebote des Kunden ungeprüft annehmen
  • Die Bestellbestätigung so formulieren, dass der Eindruck einer Vertragsannahme entsteht
  • Die Anfechtung gar nicht oder zu spät erklären  
Mein Praxis-Tipp:

Wenn Sie teure Preisfehler in Ihrem Shop vermeiden wollen müssen AGB, Vertragsschluss, Bestätigungsmail und Zahlungsarten aufeinander abgestimmt sein. Eine einfache, preiswerte und rechtssichere Lösung für Ihren Shop finden Sie hier:

https://shop.e-recht24.de/agb-pakete

Kommentare  
DerJustiziar
+1 # DerJustiziar 09.02.2017, 21:18 Uhr
Wichtig wäre hier noch der Hinweis der Auswirkungen der verschiedenen Zahlungsarten auf den Vertragsschluss gewesen, dann sieht's nämlich nicht mehr so einfach aus mit der Anfechtung.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Dem Administrator melden
Rechtsanwalt Sören Siebert
0 # Rechtsanwalt Sören Siebert 10.02.2017, 10:07 Uhr
Da haben Sie Recht, danke für den Hinweis.

Wir werden den Text demnächst um diesen Punkt ergänzen.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Dem Administrator melden
Olaf K
0 # Olaf K 17.02.2017, 21:34 Uhr
Guten Tag, das würde mich als Kunde auch interessieren zB. Bankeinzug. Ich bestellte etwas, was ziemlich preisgesenkt war von 112.- auf 19,90€ . Bekam folgende Bestätigung :
14:52
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Amazon.de Marketplace Bestellung bei pc......store. Wir werden Sie benachrichtigen, sobald Ihr(e) Artikel versandt wurde(n).
Sie finden das voraussichtliche Lieferdatum weiter unten. Um Ihre Bestellung anzusehen oder zu verändern, besuchen Sie Meine Bestellungen auf unserer Website.





Zustellung:
Montag, 27. Februar -
Freitag, 3. März
Versandart:
Standardversand

Die Bestellung geht an:
Olaf K.

Deutschland


Einzelheiten Ihrer Bestellung
Bestellung: #302-............159
Aufgegeben am 14. Februar 2017


1xAsus 970 PRO GAMING/AURA Mainboard Sockel AM3+ (ATX, AMD 970/SB950, 4x DDR3 Speicher, 6x SATA 6b/s, 2x USB 3.1, 8x USB 2.0, PCIe 2.0, RGB)
Zustand: Neu
Verkauft von: ......

EUR 19,90


Zwischensumme: EUR 19,90
Verpackung und Versand: EUR 10,00

Endbetrag: EUR 29,90
Gewählte Zahlungsart: Bankeinzug



Möchten Sie Ihre Bestellung ändern, besuchen Sie bitte unsere Hilfeseite, wo Sie Informationen und Hilfevideos dazu finden.
Wenn Sie ein mobiles Gerät verwenden, können Sie mit der kostenlosen Amazon App Lieferbenachrichtigungen empfangen und den Verlauf Ihrer Sendung auch unterwegs verfolgen.

Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!
Amazon.de

DA ES NICHT DAS NEUESTE MODELL IST, DARF MAN SOLCHE PREISSENKUNG DURCHAUS ERWARTEN

Es war die Empfehlung eines Freundes, der sich dasselbe Board kaufte und zusätzlich ein Netzteil, welches ebenso von 89,90 auf 19,90€ reduziert wurde. Auch ihm wurden beide Bestellungen storniert. Ich halte es für eine bewusste Täuschung, da nach der Korrektur des Preises der Ursprungspreis angehoben wurde auf 119,90 und dann auf den früheren Ursprungspreis 112.-€ reduziert wurde.

Von Amazon kam nur eine lapidare Stornierung:

Guten Tag,

Ihre Bestellung #302-.............59 beim Verkäufer pc........store musste leider storniert werden, da der Preis für den oder die Artikel vom Verkäufer falsch ausgezeichnet wurde.

Selbstverständlich werden Ihnen stornierte Artikel nicht in Rechnung gestellt.

Falls Sie noch Interesse an der Bestellung haben, bitten wir Sie, den oder die Artikel noch einmal über unsere Website ( http://www.amazon.de ) zu bestellen, sofern verfügbar.

Bei Fragen zu dieser Stornierung wenden Sie sich bitte an den Verkäufer:
https://www.amazon.de/gp/communication-manager/inbox.html

Verkäufer bei Amazon Marketplace führen Stornierungen nur in Ausnahmefällen durch. Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.

Das ist für mich ein Verstoß gegen UWG und vorsätzliche Täuschung.

Wie sehen Sie das?

Gruß Olaf K.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Dem Administrator melden
Olaf K
0 # Olaf K 17.02.2017, 21:36 Uhr
Die Stornierung kam 16:42
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Dem Administrator melden
Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Thema.

Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren:
Weiterlesen...
Online-Shopping: Was tun wenn das Paket nicht oder beschädigt ankommt? Anders als im Laden, wo man die gekaufte Ware direkt mit nach Hause nimmt, kommt es beim Kauf in Onlineshops oft zu Problemen beim Versand der Ware. Unser Artik...
Weiterlesen...
Verkaufen auf Amazon: Das müssen Händler zu AGB, Vertragstexten und Widerruf wissen Viele Betreiber von Online-Shops nutzen Amazon bzw. den Amazon-Marketplace als zweites Standbein oder verkaufen sogar ausschließlich bei Amazon. Leider sind ger...
Weiterlesen...
AGB, und Widerrufsbelehrung bei Shopgate: Wie Sie als Händler Abmahnungen vermeiden Auf der Suche nach neuen Vertriebswegen steigt die Anzahl der Händler, die ihre Produkte über Shopgate durch dafür optimierte Webshops unmittelbar auf den mobil...
Weiterlesen...
Widerrufsbelehrung für den Onlinehandel – Teil III Wichtig für bereits abgemahnte Online-Shop-Betreiber und eBay Händler

Achtung! Dieser Beitrag ist veraltet! Ausführungen zum aktuellen Widerrufsrecht finden Sie in unserem neuen Beitrag "Neues Widerrufsrecht: Was Shopbetreiber und eBay-Händler wissen müssen".

Ein hohes rechtliches Risiko besteht für Händler, die die neue Musterw...
Weiterlesen...
Verjährung Die Mängelgewährleistungsfristen für das alte Schuldrecht betrugen zwischen 6 Monaten und 30 Jahren. Diese weite Spanne war einer der wesentlichen Kritikp...
 
Anzeige
Anzeige

Der eRecht24 Newsletter

Immer bestens informiert

Bleiben Sie mit unseren kostenlosen Updates zum Internetrecht auf dem neuesten Stand. Infos, Urteile, Checklisten, Sonderangebote.

Prüfen Sie, ob Ihre Widerrufsbelehrung aktuell ist.

Geben Sie die URL Ihrer Widerrufsbelehrung ein.
Beispiel Shop: http://www.shopxyz.de/widerruf.html
Beispiel eBay: http://www.ebay.de/usr/EBAYUSER

loading...
Jetzt Premium-Mitglied werden

Ab Heute gestalten Sie Ihre Website ohne Angst vor Abmahnwellen und ohne teuren Anwalt abmahnsicher.

Alle Videos, Live-Webinare, E-Books, Tools und zahlreiche Rabatte.

Jetzt Mitglied werden

Mehr Informationen zu eRecht24 Premium

Impressum-Generator

Keine Chance für Abmahner

Erstellen Sie kostenlos ein rechtssicheres Impressum für Ihre Website.

Jetzt Kostenlos Impressum generieren

Rechtsberatung vom Anwalt

Haben Sie ein konkretes rechtliches Problem? Dann wenden Sie sich bitte einen Anwalt. Auf unseren Seiten finden Sie zahlreiche allgemeine Informationen zum Internetrecht. Fundierte Rechtsberatung im Einzelfall kann allerdings nur ein spezialisierter Rechtsanwalt leisten.

Inhalte kostenlos übernehmen

Der eRecht24 Newsticker

kostenfreie aktuelle Inhalte zum Internetrecht

Individuell für Ihre Website angepasst!

 

SSL-Zertifikate

Steigern Sie das Vertrauen Ihrer Kunden. Für Betreiber von Onlineshops und kommerziellen Webseiten unabdingbar:

SSL-Verschlüsselung, SSL-Zertifikate und Trust-Logos

Rechnungen online erstellen

Erstellen Sie Ihre Rechnungen gemäß den Anforderungen des Finanzamts doch einfach online!

Mit easybill bequem ordnungsgemäße Rechnungen schreiben inkl. digitaler Signatur und Datenexport zum Steuerberater. Anforderungen an korrekte Rechnungen mit Mustern und Beispielen.

IT-Recht endlich verständlich

Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

Er berät Unternehmer, Shops und Seitenbetreiber in allen Fragen des Rechts der neuen Medien.
www.kanzlei-siebert.de

Als Betreiber von eRecht24 ist er seit mehr als 15 Jahren auch als Internet-Unternehmer tätig. Deshalb finden Sie auf eRecht24 Tipps und Tricks eines spezialisierten Rechtsanwalts, aber verständlich und praxisnah erklärt.        

eRecht24 - Unsere praktischen Tools und hilfreichen Tutorials

mitgliederbereich teaser

Exklusiv für unsere Mitglieder

Alles was Webseitenbetreiber, Agenturen und Selbständige wirklich brauchen: Videos und E-Books, Musterverträge und Erstberatung, Tools und Live-Webinare.

Mehr Informationen

video tutorials teaser

eRecht24-Videos: IT-Recht verständlich

IT-Recht, endlich verständlich: Jetzt können auch Sie Ihre Website einfach und schnell abmahnsicher gestalten, wenn Sie richtig vorgehen!

Mehr Informationen

webinar teaser

Online Schulung mit Rechtsanwalt Siebert

Die 7 häufigsten Abmahnfallen auf Webseiten und wie Sie diese schnell, einfach und ohne teuren Anwalt vermeiden. So haben Abmahner bei Ihnen keine Chance!

Mehr Details
Support