IT-Sicherheit: BSI warnt vor Cyberangriffen

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In den letzten Monaten gab es weniger Cyberangriffe über die Schadware Emotet. Jetzt ist diese nach einer Sommerpause wieder zurück. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte daher vor einer massiven Welle an Angriffen auf die IT-Sicherheit. Wer ist besonders gefährdet? Und wie erkennen User die Schadsoftware?

Davor warnte das BSI

Seit rund einer Woche verschicken Cyberkriminelle massenhaft die Schadware Emotet. Das hat innerhalb weniger Tage zu infizierten Netzwerken, Produktionsausfällen und dem Ausfall von Bürgerdiensten und Kommunalverwaltungen geführt. Das BSI geht daher davon aus, dass es sich um den Start einer großen Angriffswelle handelt. Es befürchtet, die Kriminellen könnten zahlreiche weitere Systeme lahmlegen.

IT-Spezialisten bestätigen BSI

IT-Spezialisten bestätigen die Einschätzung des BSI. So gab auch die US-Sicherheitsfirma Talos an, einen verstärkten Versand von versuchten E-Mails festgestellt zu haben. Der IT-Sicherheitsanbieter G-Data beobachtete ebenfalls, dass die „Sommerpause“ der Cyberangriffe“ vorbei sei. Das Unternehmen erwarte eine neue Welle von Angriffen.

Wie erkennen User Emotet?

In der Regel nutzen Kriminelle Emotet, um wichtige Dateien zu verschlüsseln und für die Freigabe ein Lösegeld zu verlangen. Dies sollen Betroffene oft in der Kryptowährung Bitcoin bezahlen. Letzte Opfer dieser Masche waren beispielsweise der Aluminiumhersteller Norsk Hydro, die Juwelierkette Wempe und verschiedene Stadtverwaltungen und Krankenhäuser.

Die Kriminellen implementieren die Schadware auf Rechnern meist nach dem gleichen Schema: Sie verschicken an ihre Opfer eine E-Mail, die sich als Antwort auf eine früher tatsächlich verschickte Mail ausgibt. User öffnen darauf ein im Anhang geführtes Office-Dokument oder einen Link, der zu diesem Dokument führt. Darin befindet sich ein Auslöser, der nachgeladene Schadware aktiviert. Das ist oftmals ein Banking-Trojaner, der den Tätern zunächst freien Zugriff auf das gesamte Netzwerk gewährt. Danach setzen sie meist manuell einen Verschlüsselungstrojaner ein.

Fazit

Verschlüsselungstrojaner sind in Deutschland ein großes Problem. Ein geringes Risiko und der hohe Ertrag der Masche machen die Erpressung für viele Kriminelle attraktiv. Hierzulande waren in den vergangenen zwei Jahren bereits 31 Prozent aller Firmen Opfer eines Verschlüsselungstrojaners. Weitere 28 Prozent verzeichneten Angriffsversuche. Das fand KPMG heraus.

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