Digitale Polizeiarbeit: Wie kommt der Polizei-Messenger „poMMes“ an?

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Im November letzten Jahres hatte die Polizei in Rheinland-Pfalz in Ingelheim die ersten Smartphones für den Polizeidienst herausgegeben. Sie sollen eine wichtige Schnittstelle zwischen den Beamten draußen und den Dienststellen bilden. Dafür können die Beamten auf einen extra für den Polizeidienst entwickelten Messenger mit dem Namen „poMMes“ zurückgreifen. Wie kommen Smartphones und Messenger bei den Polizisten an? Und wofür können sie den Messenger nutzen?

Dafür nutzt die Polizei „poMMes“

poMMes – kurz für polizeilicher Multimedia Messenger – ist ein vom Polizeipräsidium für Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) in Mainz entwickelter Messenger. Polizeibeamte können darüber zum Beispiel Fotos intern unkompliziert austauschen. Auf diese Weise können sie Gesichter von Gesuchten oder Karten eines Suchgebiets schnell an weitere Beteiligte weiterleiten. Der Messenger hält dabei alle datenschutzrechtlichen Vorgaben ein.

Kürzlich fand die Polizei beispielsweise eine Fliegerbombe im Rhein bei Ingelheim. Sie konnte die Bombe jedoch nicht einschätzen. Die Beamten übermittelten dann ein Foto an ihre Dienststelle, die wiederum das Bild an den Kampfmittelräumungsdienst weiterleitete. Aktuell nutzt die Polizei in Ingelheim den Messenger jeden Tag.

Diese Funktion könnte poMMes erhalten

Der Messenger soll in naher Zukunft zudem mit weiteren Funktionen ausgestattet werden. So soll er künftig auch über eine Scanfunktion verfügen. Polizisten sollen Personalausweise mit einem Klick digital abspeichern können. Das Programm soll die Daten dann automatisch in ein Formular übertragen.

Smartphones als Info-Zentrale

Neben dem Messenger können die Polizeibeamten über ihre Smartphones zudem auf das Einwohnermeldesystem und das Zentralregister des Kraftfahrt-Bundesamtes zugreifen.

So fällt das Fazit zu Smartphones und Messenger aus

Mittlerweile sind 1.500 Smartphones seit rund 6 Monaten in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Insbesondere Streifenpolizisten haben die Geräte erhalten. Das erste Fazit fällt sehr positiv aus. Das Polizeipräsidium in Mainz spricht davon, dass sich die Geräte bereits in der alltäglichen Arbeit bewährt haben.

Fazit

Das Innenministerium in Mainz plant, bis 2021 insgesamt 4.800 Smartphones und 500 Laptops an die Polizeidienststellen zu verteilen. Die Landesregierung stellt für Geräte und Apps rund 7,5 Millionen Euro zur Verfügung.

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