Urheberrecht: Universal Music Group gibt Programm für Nutzung auf Facebook frei

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Worum geht's?

Völlig legal können in Zukunft Musiktitel und Videos sämtlicher Künstler der UMG auf Facebook und Instagram eingestellt werden. Die Zusammenarbeit könnte richtungsweisend sein: Zum ersten Mal finden eine Social-Media-Plattform und ein Musikunternehmen einen Weg, lizenzierte Songs für ein breites Publikum nutzbar zu machen.

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Die Universal Music Group hat einige der ganz großen Stars unter Vertrag: U2 und die Rolling Stones, Queen und Elton John, Amy Winehouse, Katy Perry und viele weitere. Wer Videos mit Musik dieser Künstler in den sozialen Medien teilen wollte, bekam bisher schnell Probleme: Aufgrund des Urheberrechts wurden die Clips von Anfang an blockiert oder gleich wieder gelöscht.

Auf Facebook können nun Musik und Videos der Künstler frei verwendet werden: als Hintergrund für eigene kleine Filme oder um Freunden den neuen Lieblingssong vorzustellen.

Rechteinhaber suchen Kooperation mit Social Media

Von der bisher einzigartigen Kooperation erwarten beide Seiten Vorteile. Facebook dürfte für Musikfans an Attraktivität gewinnen, wenn Filme und Videos mit angesagten Hits ins eigene Profil geladen werden können. Bei Universal geht man davon aus, zusammen mit dem großen Partner neue Möglichkeiten zu entwickeln, um dem Publikum aktuelle Musik zu präsentieren. Was das für Formen sein können, ist noch offen.

Auch über finanzielle Einzelheiten ihres Deals äußern sich die Beteiligten nicht. Klar ist aber, dass die Vereinbarung mehrere Jahre lang gelten soll. Sie umfasst den gesamten Katalog von Universal Music einerseits und die Medien Facebook, Messenger, Instagram und Oculus andererseits.

Fazit

Die Lizenzstreitigkeiten zwischen Musikfirmen und Internetanbietern haben bei Musikfans in den letzten Jahren für viel Unmut gesorgt. Selbst eine leise Hintergrundmusik konnte dafür sorgen, dass selbst produzierte Filme gelöscht wurden. Dass mit Facebook und der Universal Music Group nun zwei bedeutende Vertreter der Konfliktparteien eine Einigung getroffen haben, lässt hoffen, dass weitere Kooperationen möglich sind.

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h.brandhorst@gmx.de
Merkwürdig!Ich streame seit Beginn von Corona in meinem Namen aber in Auftrag der ev. Kirchengemeinde Kamen die Gottesdienste auf Facebook (live).
Jetzt hat Facebook bei Zweien den Vermerk der Urheberrechtsve rletzungen angegeben.Ein Festgottesdiens t wurde teilweise stumm gestellt der andere mit dem Vermerk auf UMG und seine Ansprüche an einem Werk.
Wenn aber UMG und Facebook sich geeinigt haben was soll das Ganze dann?

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