Kontosperrungen bei Amazon: Was ist erlaubt?

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Worum geht's?

Große Produktauswahl, schnelle Lieferungen und ein 30-tägiges Rückgaberecht - Amazon galt lange als der kundenfreundlichste Anbieter im E-Commerce. Mittlerweile erhält der Konzern vor allem für sein rigides Vorgehen gegen Viel-Retournierer Kritik. Das Kundenkonto zahlreicher Verbraucher, die bestellte Ware aus verschiedenen Gründen zurückgeschickt hatten, wurde gesperrt. Darf Amazon das überhaupt? E-Recht24 gibt einen Überblick über Ihre Rechte als Kunde.

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1. Darf Amazon Kundenkonten sperren?

Darf ein Online-Händler überhaupt Kundenkonten sperren? Grundsätzlich besteht auch im Online-Handel der Grundsatz der Privatautonomie, so dass sich Unternehmen ihre Kunden aufgrund der Vertragsfreiheitfrei aussuchen dürfen. Das bedeutet: Amazon ist nicht verpflichtet, jedem Kunden seine Produkte zu verkaufen. Beschließt ein Händler, einem Kunden keine Ware mehr zu verkaufen, ist dies rechtlich zulässig.

Einige Stimmen plädieren allerdings dafür, eine Kontosperrung einem Hausverbot im stationären Handel gleichzusetzen. Zieht man analoge Urteile zum Hausverbot in Ladengeschäften heran, könnten auch Nutzungsverbote in Onlineshops nur bedingt und unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Vor dem Hintergrund, dass sich Amazon dank der Vertragsfreiheit seine Kunden selbst aussuchen kann und eine Kontosperrung weitreichendere Folgen als ein Hausverbot in einem Ladengeschäft aufweist, dürfte ein solcher Vergleich jedoch zu weitgehend sein. Unabhängig davon stellt sich die Frage, ob Amazon trotz der Vertragsfreiheit einen triftigen Grund für die Sperrung von Kundenkonten haben muss.

2. Benötigt Amazon einen Grund, um Kundenkonten zu sperren?

Grundsätzlich benötigt Amazon keinen Grund, um Kundenkonten zu sperren. Der Konzern nennt in seinen AGB jedoch selber Gründe, wann Kundenkonten gesperrt werden dürfen. In der Klausel heißt es, dass Amazon Kunden den Zugang zu bereits erworbenen Inhalten, wie zu Musik, E-Books und Filmen, verwehren darf, wenn sie gegen anwendbare Gesetze, Nutzungsbedingungen oder andere anwendbare Vertragsbedingungen verstoßen. Kunden, deren Konto aufgrund zu vieler Retouren gesperrt wurde, müssten demnach gegen diese Nutzungsbedingung verstoßen haben.

3. Darf Amazon Kunden wegen zu vieler Retouren  kündigen?

Dieses Vorgehen Amazons könnte gegen gesetzliche Vorgaben des Widerrufsrechts verstoßen. Es erlaubt Verbrauchern, bestellte Ware innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Begründung zurückzuschicken. Dabei begrenzt das Widerrufsrecht nicht die Rückgabe bestellter Produkte. Eine Kontosperrung mit Bezug auf Amazons Nutzungsklausel könnte daher rechtlich unzulässig sein.

In der Praxis könnten Verbraucher aus Angst vor einer Account-Sperrung von einer Rücksendung absehen, obwohl ihnen das Recht dazu per Gesetz zusteht. Amazon darf also nicht ohne weiteres Kundenkonten sperren, weil darüber zu viele Artikel retourniert wurden.

Problematisch ist hierbei, dass Amazon seinen Kunden nicht, wie vom Gesetz vorgeschrieben, 14 Tage Zeit für einen Widerruf, sondern freiwillig ein weitergehendes Rückgaberecht von 30 Tagen gewährt. Eine rechtliche Bewertung auf Basis des gesetzlichen Widerrufs gestaltet sich daher schwierig. Genau genommen ist eine rechtliche Bewertung ab dem 15. Tag nach Erhalt der Ware nicht mehr möglich. Ab diesem Zeitpunkt ist wieder auf den Grundsatz der Privatautonomie abzustellen, der Amazon eine freie Wahl der Kunden erlaubt. Konsumenten, die in Amazons Augen zu häufig Ware retournieren, können daher mit einer Kontosperrung „bestraft“ werden.

4. Was passiert nach der Kündigung eines Kundenkontos mit den für Prime gezahlten Kosten?

Eine Kontosperrung kann vor allem für Prime-Kunden ärgerlich sein. Was passiert mit dem bereits entrichteten Jahresbeitrag? Kunden haben einen Anspruch darauf, sich die Jahresgebühr anteilig erstatten zu lassen. Darüber hinaus ist eine sofortige Sperrung des Kontos aufgrund zu vieler Retouren grundsätzlich nicht möglich, da im Zusammenhang mit dem Prime-Abo ein Laufzeitvertragbestehen könnte. Diesen müsste Amazon dann entweder erfüllen oder nach den vertraglichen Regeln kündigen.

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Viele Kunden laden zudem Guthaben auf ihr Amazon-Konto, welches sie nach einer Kontosperrung nicht mehr verwenden können. Auch hier gilt: Amazon ist verpflichtet, das Guthaben auszuzahlen, da sich der Konzern ansonsten ungerechtfertigt bereichert. In Einzelfällen können Verbraucher einen Anspruch auf Öffnung des Kontos haben. Das könnte z.B. dann vorliegen, wenn für den Gebrauch des Guthabens bestimmte Vereinbarungen getroffen wurden, die eine Sperrung des Kontos nicht berücksichtigt haben.

5. Was passiert mit digitalen Inhalten wie erworbenen Filmen und Musik nach einer Kontosperrung?

Mit einer Kontosperrung verlieren Kunden bei Amazon nicht nur die Möglichkeit, Ware über den eigenen Account zu bestellen. Auch Angebote, für die Kunden bereits bezahlt haben, sind dann nicht mehr zugänglich. Prime-Kunden verlieren so ihren Zugang zu Filmen, Musik, Hörbüchern und E-Books, da die Dienste mit dem Kundenkonto verknüpft sind. Auch ein eventuell erworbener Fire TV Stick zum Streamen von Inhalten kann dann nicht mehr genutzt werden.

Ende Februar hat hierzu das Oberlandesgericht (OLG) Köln ein erstes Urteil gesprochen. Das Gericht entschied, dass Amazon seinen (Ex-)Kunden den Zugriff auf bereits gekaufte digitale Inhalte nicht verwehren darf (Az: 6 U 90/15). Die Verbraucherzentrale NRW hatte gegen die oben bereits genannte Klausel in den Nutzungsbedingungen von Amazon geklagt, die Kunden bei Verstoß gegen diese den Zugriff auf digitale Inhalte verwehren kann. Eine sofortige Sperrung bereits erworbener Inhalte (wie über Prime) ist somit unzulässig.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Verbraucherschützer empfehlen Amazon-Kunden daher, Druck auf den Konzern auszuüben, um ihre Ansprüche durchzusetzen. Als Hilfestellung bietet die Verbraucherzentrale NRW einen Musterbrief (Link: verbraucherzentrale.nrw/amazon-musterbrief) an.

Fazit:

Amazon steht es wie jedem Unternehmen frei, Verträge mit Kunden abzuschließen oder eben auch nicht. Kunden, die ihr Amazon-Konto behalten wollen, bleibt also nichts anderes übrig, als nach den Regeln des Konzerns zu spielen und nicht zu viele Retouren vorzunehmen.

Bereits erworbene digitale Inhalte müssen von Amazon aber über den vereinbarten Vertragszeitraum bereitgestellt oder per Rückzahlung entsprechend erstattet werden. Auch Guthaben im Account müssen von Amazon erstattet werden.

 

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Sofie
Ich habe oft gehabt das meine Pakete nicht ankamen oder mein Briefkasten unterschrieben haben soll obwohl ich nicht anwesend war .
Nun wurde ich gesperrt ich finde das gemein ich habe nix getan und bin nun sehr enttäuscht ich meldete mich bei Amazon und bekomme nur automatische Antwort was kann ich tun ?

11
Kerstin
Genau das ist mir auch passiert! Die machen ihre Arbeit nicht richtig, und der leidtragende ist der Kunde!
3
K
Das Problem habe ich leider auch. Guthaben ist noch auf dem Konto belomm ich nicht wieder. Meine boten haben oft Pakete draußen vor die Tür geworfen nicht geklingelt und weg waren sie und da ich es nicht immer mit bekam auch meine Pakete
1
Zorri
Mein Amazon Konto ist seit September gesperrt.....angeblich gehackt worden. Mehrere Telefonate führen mich in eine Dauerschleife. Kundendienst anrufen, der sagt Konto ist in Ordnung, gibt es zur Freischaltung frei und dann kommt ein paar Stunden später die Mail, das es unbestimmte Kontobewegungen gab und der Account gesperrt wird. Man solle sich einen neuen Account einrichten. Mit einem neuen Account sind aber alle Bücher, Bestellhistorie n, Filme und das restliche Guthaben weg.....
Warum ist so etwas überhaupt gesetzlich möglich? Bei jedem anderen Internetanbiete r würde ein neues Passwort und neue Bezahldaten reichen. Aber hier wird man aus seinem Konto geworfen und soll sich eine neue Identität zulegen......

3
Wolfgang
In meinen Augen ist das Betrug was Amazone hier abzieht! Ich habe auch Filme auf Amazone und mir wurde mein Konto gesperrt weil ich meine Pakete nicht bekam. Bin zu 100 % behindert und immer zu Hause, Pakete kamen nicht an und auch nichts unterschrieben. Laut Post muss Amazone das melden, machen sie aber nicht.

2
Vanny
Hallo also mein Konto wurde gesperrt ich habe erst einmal mit schrecken eine E-Mail bekommen das ich zu oft die A-Z grantie in Anspruch nehme was nicht der fall war und eine Kundenberaterin sagt mir jetzt das es wegen einer Angeblichen offenen Rechnung ist die vor 2 Jahre war, die ich auch bezahlt habe Konto Auszug als beweis und Amazon hat mir den Betrag dann wieder gutgeschrieben, die meinen aber ich hätten eine Lastschrift Wiederspurch gemacht. Ich bin Prime Kunde im Jahres Abo darf Amazon aufgrund eine 2 Jährigen Rechnung mein Konto Sperrren, obwohl ich die Rechnung bezahlt habe und es Amazons fehler war und nicht meiner, weil Sie mir das Geld dann wieder Gutgeschieben haben?
1
JF
# FRIGenau so ein Problem liegt bei mir auch vor, auch wenn es "erst" 6 Wochen sind.Die "ungewöhnlichen Kontobewegungen " werden nicht erläutert, Briefe und Mails nicht beantwortet und am Telefon nur vertröstet....Bin echt hilflos und habe auch keinen Zugang mehr zu Alexa und die damit verbundenen Steuerungen.
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Schubert
Amazon hat mein Konto gesperrt weil es gehackt wurde, jemand wollte auf meinen Namen mehrere Dinge kaufen. Nach mehrmaligen Telefonaten und nun nach 3 Monaten immer noch keinen Zugang....das heißt ich kann Alexa, mit der ich meine Steuerung für Licht, Geräte und heizung nicht mehr programmieren....was soll denn das...gibt es kein Urteil darüber?
1
Egal
Bei gehackten Konten wird seitens Amazon eigentlich immer dazu geraten ein neues Konto zu erstellen. Vorher sollte man aber seine Geräte auf Viren und Co überprüfen lassen und bei irgendwelchen Funden, die Geräte neuaufzusetzen und im Anschluss sämtliche Passwörter ändern . Erst danach sollte man ein neues Amazon-Konto anlegen. Das Passwort (WLAN-Schlüssel) für WLAN, sollte übrigens auch immer geändert werden und nie, dass aufgedruckte am Gerät genutzt werden.
3
Braun
/ Hallo an alle Interessierten, interessant ist, dass es offensichtlich viele der gleichen Fälle gibt. Auch bei mir: Konto und alle Zugriffe gesperrt (angeblich wegen Retouren, die es - wenn - dann nur in Abstimmung mit AMAZON gab). gekaufte Filme: weggekaufte Musik: wegMöglichkeit, in 2019/2020 gekaufte Produkte wegen Mängel (Mangelhaftung) zurückzugeben: wegin 12.2020 gekaufter FIRE TV Stick: wertlos, da nicht nutzbar ohne KontoABER: PRIME und AMAZON-Musik Betrag werden fröhlich abgebucht.Ungeklärt ist, wer hier helfen kann? Welcher Anwalt traut sich, gegen AMAZON vorzugehen.Muss ich jetzt eine polizeiliche Anzeige vornehmen?Der Käufer und Verbraucher wird verarscht und betrogen, muss es aber scheinbar akzeptieren.
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Egal
Wird ein Amazon-Konto gesperrt, bleibt Prime inzwischen davon unberührt. Amazon muss Dir nur ermöglichen, dass Du gekaufte Titel weiter ansehen bzw. anhören kannst. Die Gebühren werden dann natürlich weiter dafür abgebucht. Du musst die Dienste von Dir aus kündigen, verlierst dabei aber auch die Rechte die gekauften Produkte weiternutzen zu können.
-3
hermann wink
ich werde sämtliche aktivitäen bei amazon kündigen mit sofortiger wirkung ich habe vertag abgeschlossen und von meinem konto werden monatlich 7,99 euro abgebucht ich werde mein konto sperren sollte nochmal abgebucht werden dann befasst sich mein anwald damit mit freunlichem gruß hermann wink
3
Egal
Du schließt einen kostenpflichtig en Vertrag ab und wunderst Dich, dass Amazon Dir für Deine Prime-Mitgliedschaft Dir monatlich 7,99 Euro abbucht?
0
caroline
Amazon hatte mein Kundenkonto nach der letzten Bestellung am 13.08.20 gesperrt und ohne mein Einverständnis im Treppenhaus angeliefert. Bei einer Überprüfung der faktischen Bestellung war ich Blind. Amazon Team teilte mit "Aus Sicherheitsgründen das Kundenkonto wegen Fremdzugriffs gesperrt zu haben". "Beruhigen Sie sich ... wir werden alles klären für Sie". Man hat ein Artikel um 180 € zweimal geschickt und auch abgebucht. Insgesamte Bestellung um die 450€. Entsetzen! Wieder bei Amazon angerufen. Fakt: 8 Wochen Email nervenkrieg, 1 Artikel war am 26.07.20 über 13,33 € bestellt und diesen hat Amazon verspätet mit 16,33 € abgebucht und wegen der Lastschrift Rückbuchung zudem an die Paigo gegeben. So machen die Gewinne: Amazon gibt mir die Schuld für ihr Versagen und fordern nunmehr insgesamt 43,39 €.Zudem habe ich die Postgebühr über 7,49 € selber zahlen müssen da ich nicht im Kundenkonto den Retourenschein ausfüllen konnt und die Zahlung über 13,33 wurde auf meinem Bankkonto mit 16,33 als ape abgebucht -für mich unerreichbar, weil dieser gesperrt war.Für mich ist AMAZON am ENDE
5
Michael
Hallo,es ist erschreckend, dass sich der tolle Brachenführer um solche Fälle nicht kümmert. Ich wollte, im Gegensatz zu allen anderen hier, über Amazon Bücher verkaufen. Im Dez 2019 ein Verkäuferkonto eröffnet. Mir wurde sofort die montl. Kontogebühr in Höhe von 46,41€ abgezogen. Ich habe brav alle Daten und Dokumente hochgeladen. Dann wurde mir 1 Tag später mitgeteilt, dass das Verkäuferkonto deaktiviert bleibt. Die Gründe wurden mir nicht richtig klar. Man verwies mich mit vorgefertigten Texten auf die Richtlinien von Amazon. Es gibt KEIN Telfonservice für Verkäufer, nur Email schreiben ist erlaubt und darauf hin gibt es keine persönlichen Antworten und keine Lösungsvorsc hläge. Rückrufe habe ich mehrfach angefordert, auch da kam nix. Die Kundenhotline konnte mir nicht helfen, weil ich ja Verkäufer bin. Dann habe ich mich auf deren Facebookseite darüber beschwert. Mir wurde versichert, man kümmert sich darum. Ich habe dann mit der zuständigen? Abteilung (Your Funds Appeal) nur per Email geschrieben, Diese haben den Bertrag von 46,41€ zwar auf das Verkäuferkonto gebucht, aber ich kann es mir nicht auszahlen lassen, weil....jetzt kommt der Hammer: "nach Abschluss unserer Untersuchung und Überprüfung der von Ihnen übermittelt en Informationen haben wir entschieden, dass Ihr Amazon-Verkäuferkonto verwendet wurde, um irreführende, betrügerische oder illegale Aktivitäten durchzuführen, die unseren Kunden, anderen Verkaufspartner n und unserem Shop Schaden zufügen.Was nun?Das Guthaben auf Ihrem Konto wird nicht an Sie ausgezahlt. Dies ist eine endgültige Entscheidung, die nach der Überprüfung der von Ihnen übermittelt en Informationen getroffen wurde.Bitte beachten Sie, dass Sie auf weitere E-Mails zu dieser Angelegenheit möglicherwei se keine Antwort mehr erhalten."Das Verkäuferkonto war zu keiner Zeit nur 1 Sekunde offen! Pech gehabt oder was!Amazon ist in meinen Augen ein skrupelloses und arogantes Unternehmen geworden, dass ich dort schon lange nichts mehr kaufe.Ich werde meine Erfahrung überall posten, denn ich bin bestimmt kein Einzelfall. Falls jemand auch solche Probleme hatte, dann meldet euch gern auf diesen Artikel.
7
Egal
In solchen Fällen immer Anzeige gegen Amazon erstatten und zur Verbraucherzent rale gehen, denn Amazon gehört endlich ml ordentlich abgemahnt! Ich kaufe und verkaufe dort schon seit Jahren nichts mehr! Der örtliche Handel muss unterstützt werden!
1
Michael
Amazon hat seit Mitte Mai 400 Euro Guthaben auf meinem von Amazon gesperrten Konto und weigert sich, es mir zu erstatten. Ich rufe regelmaessig an und erreiche nie etwas. Ich bekomme immer wieder bestaetigt, dass ich ueber das Guthaben verfüge! Heute hat mir sogar ein Mitarbeiter von Amazon am Telefon gesagt, ich musste wohl zur Polizei gehen, um mein Geld zurück zu bekommen. Ich bin sprachlos und fuehle mich ohnmächtig!
14
Egal
Guthaben aus gesperrten Konten können nicht ausgezahlt werden. Dafür müsste das Konto entsperrt werden, was aber bei vielen Gründen leider nicht mehr möglich ist. Da hilft nur der Gang zu einem Anwalt oder zur Polizei.
1
Thomas
Die Sache mit dem falschen Passwort fing auch bei mir vor einigen Tagen anObwohl ich nie was zurückschickte und Primekunde bin,aber wenig bestellte und stattdessen mehr auf Digitalkauffilm e bedacht warEines Tages habe ich zur Sicherheit meine Bankdaten im System gelöscht und mir stattdessen eine 100 Euro Guthabenkarte hinterlegtPromp t folgte am nächsten Tag eine Komplettsperrun g wobei nicht einmal mehr meine gespeicherten Handyeinloggdat en angenommen wurden Jetzt habe ich zu Maxdome gewechselt und da funktioniert alles bestensMit Amazon versuche ich es mal mit der Redaktion " Bild kämpft für Sie " Eine einzige negative Bewertung kam von mir als es bei Amazon um Radarwarngeräte geht die verkauft werden,da schrieb ich im Kommentar dass sowas streng verboten ist diese im Verkehr zu betreiben und eigentlich Sinnloses Geld in den Sand setzen was ja immerhin die Wahrheit ist und scheinbar hat diese Bewertung zur Kontosperrung geführt
3
Egal
Du löschst Deine hinterlegten Bankdaten und willst nun einen Amazon-Gutschein verwenden. Für Amazon sieht es so aus, als ob eine fremde Person sich in Dein Konto gehackt hat. Wäre ich an Amazons Stelle hätte ich genauso gehandelt. Du wirst sicherlich eine entsprechende Mail erhalten haben, welche Du aber scheinbar ignoriert hast.
-1
Anna-Lisa Bauer
Mein Konto wurde zum Bewerten gesperrt, obwohl ich ca. 500 Artikel in den letzten Jahren kommentiert hatte!Warum? Der Grund:Oftmals bewertet ich so:"ACHTUNG! POSITIVE BWERTUNGEN SIND FAKE! Die positiven Bewertungen haben alle KEINE Verifizierung, sind schlechtes Deutsch und alle am gleichen Tag! Die verifizierten Bewertungen sind alle schlecht! FAKE!"PS: Ich habe wegen solcher Fake-Bewertungen oft Amazon geschrieben! Denn gerade im Nahrungsmittelb ereich (Proteinpulver, Snacks,..) finde ich es schlimm, wenn Menschen aufgrund gefakter Bewertungen was bestellen und dann wegwerfen! Auf meine Emails kam nie eine Antwort und die Fake-Bewertungen blieben drin!
0
Egal
Du wurdest zurecht gesperrt!
-5
Editor
Bei Amazon machen Sie was sie wollen. Passt es nicht, werden Leute gesperrt. Assozial.Gerade die ehrlichen rezenten die sie aussperren. Passt oftmals nicht zu den eigenen fake Vine Rezenten. Wer dem noch Glauben schenkt ist naiv.
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Paul
Noch schöner ist, wenn einem der Business Account direkt mit gesperrt wird ... ich war mit einem zweiten Account Marktplace Handler mit über 6000 Artikeln, hatte aber leider im Privatenkonto die Lieferadresse der Firma angegeben, da man mich hier meist findest ... prompt wurde beides gesperrt und beide Konten werden nicht mehr vom amazon freigegeben ... das ganze wird nun beim Anwalt landen, da ich keine Begründung sehe warum ich nicht mehr auf amazon verkaufen darf. Selbst laut amazons Verkäuferservic e ist mein Verkäuferkonto durchweg positiv.Übrigens wertet Amazon tatsächlich auch Garantiefälle als Retoure ... davon hatte ich leider u.a. Aufgrund von Akkuproduktions fehler gleich mehrere ... prompt nach vllt. 10 ... 15 Jahren Mitgliedschaft gesperrt.
6
Sascha
Hallo,auch mein Konto wurde nach 16 Jahren Ende 2015 gesperrt. Etliche Mails führten nicht zu einer Wiedereröffnung. Ich bin Prime Kunde und kann noch auf meine Prime Inhalte zugreifen, da hat A... jetzt scheinbar was geändert.Der Größte Hammer ist jedoch vor ein paar Tagen geschehen.Meine Frau hatte ebenfalls ein Kundenkonto bei diesen Unternehmen. Die Zahlungen liefen über meine Kreditekarte und die Lieferadresse wa natürlich auch die gleiche.Eigentlich lief alles Reibungslos.Anfang der Woche hat meine Frau ein paar Artikel bestell. Ich wollte mir mal den Bestellstatus anschauen und mich einloggen. Hier kam nur noch die Meldung, dass das Passwort falsch wäre. Ich bat meine Frau, umgehend ihre Mails zu checken.Tatsächlich bekam sie eine lapidare Mail, dass ihr Konto aufgrund zu vieler gleicher Daten einem gesperrten Konto sofort gesperrt ist und auch offenen Bestellungen nicht mehr ausgeführt werden. Eine weitere Begründung war darin nicht genannt.Ich schrieb natürlich sofort eine Antwortmail mit der Bitte um eine nachvollziehbar e Begründung. Zu Antwort bekam ich folgendes - Die Sperrung ist Endgültig und nicht mehr Rückgängig zu machen und meine Frau soll keine weiteren Kundenkonten eröffnen.Das sieht man mal wieder die Geschäftspraktik en dieser US Konzerne und was der Kunde bei denen Wert ist.Mittlerweile bin ich der Meinung, dass ich lieber einen Euro mehr zahle und den Händler vor Ort Unterstütze oder bestelle bei anderen, nach Möglichkeit deutschen Händlern. Das hatte ich nach meiner Kontensperrung bereit öfter praktiziert und man sieht, es geht auch ohne diese Unternehmen mit dem A.GrußSascha
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Paulus
Es bedarf nicht vieler Retouren, im Gegenteil. Mein konkreter Fall: In den letzen 2 Jahren wurden 3 Sendungen retourniert. Die erste wegen eines Transportschade ns in 2015. Es wurde gegen gleiche Ware getauscht (Amazon versteht es ja bis heute nicht, wie man Festplatten korrekt versenden sollte). Im Juli 2016 war dann "Griff ins Klo"-Monat: Eine Sendung wurde mit UK-Stecker geliefert, Amazon bot von sich aus einen Preisnachlass an, Ware behalten. Dann eine ersatzlose Rücksendung, weil ein Produkt nicht der Beschreibung entsprach und eine weitere Rücksendung, weil ein Produkt einen Serienfehler hatte, der vom Hersteller sogar bestätigt wurde. Letzteres wurde gegen ein anderes hochpreisigeres (!) Produkt getauscht. Quasi Zeitgleich mit der Gutschrift kam dann die erste "Drohmail" von Amazon. Ich bin seit 15 Jahre Kunde und habe in all der Zeit vielleicht 5 Retouren veranlasst. Es kommt also nicht auf die absolute Anzahl von Retouren an, der "Robot" reagiert wohl auf verhältnismäßig viele Retouren in einem kurzen Zeitabstand. Die Kundenhistorie ist Amazon offensichtlich völlig egal. Auch der Grund der Rücksendung, und DAS ist das heikle an der Sache. Egal ob Transportschade n oder Rücksendung wegen Nichtgefallen. Man landet sofort auf der Blacklist...
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Andreas L.
Das kann ich bestätigen. Ich habe für meinen Sohn zwei paar Schuhe bei Wardrobe zur Anprobe bestellt. Einen Schuh habe ich behalten, der andere wurde unangetastet zurückgesendet . Eine Woche später erhält ich vom Kontospezialist en eine Email, in dieser wird behauptet, dass ich den Artikel in "einem Zustand zurückgesendet wurde, der nicht unseren Rückgabebedi ngungen entspricht und auch nicht auf eine zulässige Nutzung zurückzuführen ist." Es wird dann darauf hingewiesen, dass zukünftig keine Erstattungen mehr gewährt werden oder Gebühren aufgrund des Zustands der zurückgesendet en Artikel anfallen.
Das ist echt schon der Hamme. Weiterhin wird mir auch damit gedroht, dass ggf. mein Konto geschlossen wird.
Auf mehrere Email an den Kontospezialist en wird nicht reagiert. Ich hatte Beweisfotos angefordert - keine Reaktion.
Ich bin sprach - und hilflos....

3
Voxs
öööhm - ich dachte hier gehts um Spam/Spoof mit dem Thema ...Bekam nämlich grad ne optisch gut gemachte Mail mit dem Betreff "Sperrung Ihres Amazon.de Kontos!", an das für Amazon genutzte Konto!"Ihre Sicherheit ist uns wichtig, daher findet regelmäßig eine Überprüfung der Accounts unserer Kunden statt. Unser System konnte bei Ihrem Kundenkonto einige unregelmäßige Aktivitäten feststellen. Ihr Kundenkonto wurde somit automatisch gesperrt, um weitere Risiken zu vermeiden. Um Ihr Kundenkonto wieder zu entsperren, klicken Sie bitte auf den unten aufgeführten Link, und folgen Sie den weiteren Anweisungen im Formular. Während des Vorgangs entstehen keine weiteren Kosten für Sie. Folgend sind die geänderte Liefer- und Rechnungsadress e aufgelistet. Bitte entschuldigen Sie aufkommende Unannehmlichkei ten. › Klicken Sie hier um Ihre Daten zu bestätigen "Drunter ist ne obskure angebl. Bestellung aufgelistet.Na denn man tau!
4
Marlene
Da steht Amazon nicht alleine da. Durch FB Kommentare bekommt man auch bei anderen Händlern mit, dass die irgendwann einmal die Kundenkonten sperren oder auf Barzahlung umstellen. Kenne da einen großen Klamotten-Shop. Ehrlich: ich kann es sogar verstehen. Als Händler würde ich aufgrund einer gewissen Retourqoute denken, dass man mit dem Shop und deren Ware nicht zufrieden ist. Es kostet zudem Zeit & Geld.
1
Sam
Das scheint – aus Erzählungen! – gar nicht mal so hoch zu sein. Ich bin glücklicherwe ise gar nicht mehr wirklich Kunde beim großen A.
6
Coder
Interessant wäre, ab wieviel Retouren eine Kontosperrungen bei Amazon erfolgt.
5

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