Schädliche Apps: Google räumt in seinem Play Store auf

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Immer wieder schleichen sich schädliche Apps in den Google Play Store. Diese entladen den Akku, entwenden User-Daten oder verlangsamen das Smartphone. Jetzt hat Google gleich 85 Apps auf einmal aus seinem Store entfernt. Gefunden hatte diese das Cybersicherheitsunternehmen Trend Micro. Wie haben sich die betrügerischen Apps getarnt? Und was können Nutzer tun, die eine der Apps heruntergeladen haben?

Diese Apps sind betrügerisch

Zu den 85 aus dem Play Store entfernten Apps zählen unter anderem Super Selfie, Cos Camera, Pop Camera und One Stroke Line Puzzle. Jeder dieser Apps wies mehr als 1 Million Downloads auf. Insgesamt kamen die 85 Apps auf 8 Millionen Downloads.

Das machen die Apps

Die meisten Apps tarnten sich als werbefinanzierte Spiele- oder Foto-App. Einmal installiert, spielen sie Werbung aus, die User erst wegklicken können, wenn diese einmal komplett angezeigt wurde. Zusätzlich tracken die Apps das Verhalten der Nutzer. Inhalt und Funktionen der Programme entsprechen kaum den Versprechen im Play Store.

Damit User eine App nicht sofort wieder von ihrem System herunterwerfen, versteckt diese ihr Icon auf dem Smartphone-Bildschirm und kreiert gleichzeitig eine sichtbare Verknüpfung auf dem Home Screen. Das nimmt die App ungefähr 30 Minuten nach der Installation vor. Schieben Nutzer jetzt die als Icon getarnte Verknüpfung in den Papierkorb, löschen sie die App nicht. Sie bleibt weiter versteckt auf dem Smartphone.

Google reagiert umgehend

Nachdem Trend Micro Google über die Apps informiert hatte, löschte Google die Apps unmittelbar aus seinem Play Store.

Praxis-Tipp

Die Apps sind zwar nicht mehr im Play Store zu finden, über 8 Millionen User haben sie jedoch bereits installiert. Nutzer, die eine der Apps auf dem Handy haben, können sie wieder deinstallieren, indem sie die App manuell im System entfernen. Um sich vor derartigen betrügerischen Apps zu schützen, können User auf Antiviren-Software setzen. Diese erkennt schädliche Apps und schützt so das Smartphone.

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