Wettbewerbsrecht

Das Wettbewerbsrecht ist die Spielweise der Abmahnanwälte.

Ob unzulässige AGB-Klauseln, eine falsche Widerrufsbelehrung, unzulässige Werbung oder die Übernahme fremder Leistungen:

Lesen Sie hier, was Sie als Unternehmer besser nicht tun sollten.

Auf dem hart umkämpften Markt der Arzneimittel setzen Internet-Anbieter vor allem auf finanzielle Anreize. Grenzen findet der Wettbewerb allerdings bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten. Das gilt auch für Werbemaßnahmen, wie ein jetzt veröffentlichtes Urteil des Bundesgerichtshofs (Az. I ZR 237/16) verdeutlicht. Danach dürfen Bestellungen preisgebundener Medikamente nicht mit Prämien belohnt werden. ... Weiterlesen ...

Hotels, die sich einen guten Listenplatz erkaufen können oder normale Marktpreise, die als Exklusivangebot beworben werden: In einer aktuellen Untersuchung zeigt das Kartellamt, dass auf Preisvergleiche im Internet nicht immer Verlass ist. Kein Wunder: Die Seiten finanzieren sich zu 90 Prozent aus den Provisionen für Käufe und Vertragsabschlüsse. ... Weiterlesen ...

Mit seiner großen Marktmacht steht Google immer wieder im Fokus der Wettbewerbswächter. Die EU untersucht derzeit, ob Google seine Position im Web (erneut) missbraucht hat. Dem Unternehmen droht daher jetzt das mittlerweile vierte Kartellverfahren. Was werfen Konkurrenten dem Suchmaschinenkonzern diesmal vor? Und welche Strafe könnte Google erwarten? ... Weiterlesen ...

Schon vor einem Jahr hatte der Europäische Gerichtshof die Taxi-Konkurrenz durch Privatfahrer als unzulässig bezeichnet. Nun liegt auch das Urteil zum deutschen Dienst vor (Az. I ZR 3/16). Der BGH sieht im Angebot „UBER Black“ einen Verstoß gegen das Personenbeförderungsgesetz. Berliner Taxiunternehmer sprechen von einem Erfolg. Dass der Billig-Wettbewerber UBER vom Markt verschwindet, ist jedoch unwahrscheinlich. ... Weiterlesen ...

Die große Zahl an Beschwerden von Onlinehändlern zeigt Wirkung: Das Bundeskartellamt wird das Verhalten von Amazon gegenüber seinen Marketplace-Anbietern genauer untersuchen. Sollte dabei deutlich werden, dass der Internet-Riese seine Machtposition missbraucht, dürfte das Konsequenzen haben. Allerdings nicht unbedingt in Form eines Bußgelds. Vielmehr könnte Amazon gezwungen werden, seine Geschäftsbedingungen anzupassen. ... Weiterlesen ...

Testergebnisse werden immer mal wieder zu Stolperfallen für Händler. Der Grund: Sie präsentieren Bewertungen nicht immer ganz wahrheitsgetreu. Das musste jetzt auch ein Matratzenhersteller spüren, der für ein Modell mit Noten von Stiftung Warentest warb – vom Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt dafür jedoch verurteilt wurde. Wie hatte der Händler die Wertung der Stiftung Warentest verwendet? Und auf was sollten Shop-Betreiber achten? ... Weiterlesen ...

Je mehr Singles eine Agentur nutzen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, die oder den Richtigen zu finden. Nach dieser einfachen Überlegung dürften die Betreiber von Parship ihren Werbeslogan gewählt haben. Doch für die Behauptung, „Deutschlands größte Partnervermittlung“ zu sein, sieht das Oberlandesgericht München keine ausreichenden Belege. Der Kläger, Mitbewerber Lovescout24, ist zufrieden. ... Weiterlesen ...

Fünf und zehn Millionen Euro Strafe hat die italienische Kartellbehörde den Herstellern von iPhone 6 und Galaxy Note 4 auferlegt. Für die Wettbewerbshüter steht außer Frage, dass die beiden IT-Riesen die Modelle schon zwei Jahre nach Markteinführung mit Updates bewusst verlangsamt haben. Die Folge: Kunden stiegen auf Nachfolgegeräte um und bescherten den Unternehmen weitere Umsätze. ... Weiterlesen ...

Dürfen Ärzte trotz des Abtreibungsparagraphen § 219a Strafgesetzbuch (StGB) für Schwangerschaftsabbrüche werben? Das Landgericht (LG) Gießen hat jetzt entschieden: Nein, das dürfen sie nicht (Urteil vom 12.10.2018, Az. 3 Ns - 406 Js 15031/15). Die Ärztin, die auf ihrer Webseite über Schwangerschaftsabbrüche informiert und geworben hatte, musste damit die zweite juristische Schlappe einstecken. Wie versuchte die Ärztin die Richter zu überzeugen? ... Weiterlesen ...

Kryptowährungen sind nach wie vor ein Spekulationsgeschäft mit zahlreichen Betrugsrisiken. Deshalb hatte Google im Juni dieses Jahres jegliche Werbung für Kryptogeld, Initial Coin Offerings (ICO) und Wallets gesperrt. Dieses Verbot will der Suchmaschinenkonzern jetzt wieder lockern. Ab wann ist Werbung für Bitcoin und Co. wieder erlaubt? Und unter welchen Voraussetzungen sollen Werbetreibende wieder Ads schalten können? ... Weiterlesen ...

Weder iTunes noch Apple Music haben bisher beim iPhone-Giganten Apple für messbaren Erfolg gesorgt. Wenig erstaunlich also, dass das Unternehmen aus Kalifornien nun nach funktionierenden Angeboten Ausschau hielt und im Dezember 2017 die Übernahme der Musikerkennungs-App Shazam ankündigte. Der Zusammenschluss kam gerade auch durch den Erfolgsdruck des Konkurrenten Spotify zustande, der aktuell circa 180 Millionen aktive User weltweit verzeichnet. ... Weiterlesen ...

Eine Monopolstellung von Großkonzernen schafft verschiedene Probleme und ist deshalb rechtlich unerwünscht. Die Bundesregierung möchte der Kartellaufsicht mit neuen Gesetzen Instrumente an die Hand geben, um frühzeitig gegen Monopolisierungen einzuschreiten. Veranlassung dazu gab eine Studie, die verschiedene Empfehlungen aussprach. ... Weiterlesen ...

Autohändler, die auf Facebook Fahrzeuge in Postings vorstellen, betreiben damit Werbung im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (kurz: UWG) und im Sinne der Pkw-EnVKV. Es spielt dabei keine Rolle, in welcher Form die Werbematerialien an die Öffentlichkeit gelangen: Entscheidend ist lediglich, dass die konkreten Maßnahmen auf die Förderung des Absatzes von Produkten oder Dienstleistungen gerichtet sind. ... Weiterlesen ...

Erst Flixbus, jetzt Flixtrain: Das Startup Flixmobility macht der Deutschen Bahn auf Deutschlands Verkehrswegen Konkurrenz. Auf der Schiene sieht sich das Unternehmen dabei durch die Bahn benachteiligt und hat daher Klage eingereicht. Was wirft Flixtrain der Deutschen Bahn vor? ... Weiterlesen ...

Wie reguliert man die riesige Onlinewelt? Sei es eBay oder eine andere Plattform, hier müssen sich die Anbieter an gewisse „Spielregeln“ halten. Wird dagegen verstoßen, sichern die meisten durch vertragliche Klauseln zu, eine Strafe zu zahlen. Oder es erfolgt eine Abmahnung und es muss dann eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben werden, um die Wiederholungsgefahr zu verringern und mit Strafe zu belegen. Jedoch ist die Höhe der Vertragsstrafe nicht in Stein gemeißelt und im folgenden Fall der Streitgegenstand. ... Weiterlesen ...

Der Axel-Springer-Verlag ist mit seiner Klage gegen Software-Anbieter Eyeo endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof konnte im Programm Adblock Plus keinen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb erkennen. Hauptargument der Richter war, dass Seitenanbieter sich problemlos gegen den Werbeblocker zur Wehr setzen können: indem sie Adblock-Benutzer von ihren Inhalten ausschließen. Der Springer Verlag hat daraufhin Verfassungsbeschwerde angekündigt. ... Weiterlesen ...

Das Unternehmen Galeria Kaufhof darf Wäsche in seinem Online-Shop nicht mehr allgemein als „umweltfreundlich und/oder sozialverträglich hergestellt“ kennzeichnen. Nach einem Urteil des Landgerichts Köln müssen Verbraucher klar erkennen können, welche der beiden Eigenschaften tatsächlich für ein Produkt zutrifft. Außerdem fordert das Gericht genauere Angaben zur Begründung. ... Weiterlesen ...

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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