Datenschutz

Das Internet und der Datenschutz werden wohl keine Freunde mehr: Datenspeicherung in sozialen Netzwerken oder Targeting von Kunden in Onlineshops stehen auf der einen Seite. Datenschützer, die das Internet in vielen Fällen am liebsten abschalten wollen, auf der anderen Seite. Und mittendrin der gläserne Nutzer.... .

Houseparty ist eine Video- und Unterhaltungs-App. Sie ist für iOS, Android, MacOS sowie im Browser über Chrome verfügbar. Seit den Ausgangsbeschränkungen in Deutschland ist sie bei Usern besonders beliebt. So rangierte sie vor wenigen Tagen auf Platz 2 der „Top-Apps“ in Googles Play Store. Derzeit kursieren jedoch Gerüchte im Netz, dass die App unsicher sei. Was ist an den Vorwürfen dran? Und was sagen die Betreiber von Houseparty dazu? ... Weiterlesen ...

Im Kampf gegen das Coronavirus hatte BS Software Development vor wenigen Tagen eine App veröffentlicht, die die Kommunikation von Corona-Testergebnissen beschleunigt. Die Telekom stellt dafür eine Healthcare Cloud zur Verfügung, in der die Testergebnisse der Patienten gespeichert werden. Das Computerfachmagazin c’t berichtet jetzt: Die App ist unsicher. Welche Sicherheitslücke weist die App auf? Und können User die App noch gefahrlos verwenden? ... Weiterlesen ...

Trotz regelmäßiger Datenlecks und daraus resultierenden Strafzahlungen ist die IT-Security vieler Unternehmen alles andere als sicher. Das bewies jetzt die Hotelkette Marriott erneut. Bereits in 2018 kam es bei dem Unternehmen zu einem großen Datenleck. Jetzt musste es abermals zugeben, dass Millionen von Kundendaten in die Hände von Dritten geraten sind. Wie viele Kunden sind betroffen? Und wie reagierte Marriott auf das Datenleck? ... Weiterlesen ...

Während der Corona-Krise widmen sich nicht nur User zuhause verstärkt Streaming-Angeboten wie von Netflix und Apple. Die Datenschutzorganisation Noyb und die Arbeiterkammer (AK) Wien schauen den Diensten aktuell ebenfalls genau auf die Finger. Im Blickpunkt dabei: der Umgang mit den Kundendaten. Wie schnitten die beliebten Online-Dienste ab? ... Weiterlesen ...

Die Investitionsbank Berlin (IBB) will Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen dabei unterstützen, die Corona-Krise finanziell zu überstehen. Sie hat daher Hilfsgelder bereitgestellt, die diese beantragen können. Zum Start der Aktion hatte die Bank einige Probleme. So war die Webseite dafür erst Stunden später nach dem eigentlich geplanten Start betriebsbereit. Und: Sie wies einen Programmierfehler auf. Dieser verursachte eine schwerwiegende Datenpanne. Was ist mit den Daten der Antragssteller passiert? Und wie viele Kunden sind betroffen? ... Weiterlesen ...

Home-Office und Kontaktverbot führen dazu, dass deutlich mehr User den Videokonferenzdienst Zoom nutzen. In Apples App Store ist das Programm aktuell die dritthäufigst heruntergeladene Software. Das Web-Magazin Motherboard fand jetzt heraus: Zoom gibt heimlich Nutzerdaten an Facebook weiter. Welche Daten landen beim Zuckerberg-Netzwerk? Und wann überträgt Zoom die Daten? ... Weiterlesen ...

Um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu stoppen, kommt in der Bundesregierung immer wieder das Thema Handyortung auf. Gesundheitsminister Jens Spahn plante, Infizierte und Kontaktpersonen per Handy zu orten. Diesen Ansatz lehnte die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) jetzt jedoch ab. Was spricht aus ihrer Sicht gegen eine Smartphone-Ortung? Und ist diese damit endgültig vom Tisch? ... Weiterlesen ...

Die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung (degepol) ist eigenen Angaben zufolge eine unabhängige Vereinigung von Politikberatern. Für eine Umfrage hatte sie kürzlich Verbände angeschrieben, die im öffentlichen Lobbyregister des Bundestages eingetragen sind. Dafür handelte sich der Verein eine Abmahnung von der Berliner Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk ein. Denn: Auf diese Weise hatte die degepol gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstoßen. Wie hatte der Verein den deutschen Datenschutz verletzt? ... Weiterlesen ...

Clearview ermöglicht es Sicherheitsbehörden, Fotos von Personen hochzuladen und sich dazu alle im Netz vorhandenen Informationen anzeigen zu lassen. Die Datenbank der App führt rund 3 Milliarden Portraitfotos. Damit sorgte das Unternehmen nicht nur in den USA für Aufsehen. In Deutschland kündigte jetzt der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar an, Clearview zu überprüfen. ... Weiterlesen ...

Google sammelt über seine Dienste massenhaft persönliche Daten. Was genau der Konzern damit macht, weiß niemand. Brave, ein quelloffener Browser mit Fokus auf den Schutz personenbezogener Daten, wirft Google daher jetzt vor: Die Suchmaschine verstoße gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Brave hat daher DSGVO-Beschwerde eingereicht. Was wirft Brave Google vor? Und was will es mit der Beschwerde erreichen? ... Weiterlesen ...

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus kann das Robert-Koch-Institut nun auf Bewegungsströme von Smartphone-Besitzern zurückgreifen. Die Deutsche Telekom betont, dass sich aus den anonymisierten Datensätzen keine individuellen Profile einzelner Nutzerableiten lassen. In Israel dagegen wird bereits per SMS gewarnt, wer Kontakt zu einem Infizierten hatte. Eine Maßnahme, die man auch beim RKI nicht grundsätzlich ausschließen will. ... Weiterlesen ...

Die Analytics-Firma Sensor Tower hat in den letzten 5 Jahren mindestens 20 Apps für Android und iOS entwickelt, die heimlich Nutzerdaten sammeln. User finden diese oftmals als VPN-App oder Werbeblocker in den App Stores, zum Teil unter einem anderen Anbieternamen. Insgesamt wurden die Apps rund 35 Millionen Mal heruntergeladen. Das berichtet das Nachrichtenportal Buzzfeed. Mit welchen Versprechen locken die Apps Nutzer an? Und wie haben Apple und Google auf das heimliche Datenabgreifen reagiert? ... Weiterlesen ...

 Die Gesichtserkennungs-App Clearview hat seine Datenbank bisher vor allem aus den Bildern sozialer Netzwerke angelegt. Verschiedene US-amerikanische Medien, unter anderem Buzzfeed, berichten jetzt: Das Unternehmen arbeite aktuell daran, seine Sammlung mit Polizeifotos anzureichern. Welche Fotos will Clearview aufnehmen? Und was sagt das US-amerikanische Gesetz dazu? ... Weiterlesen ...

Verbietet die DSGVO das Speichern von Informationen über jugendliches Fehlverhalten? Und verletzt die Weitergabe an eine nachfolgende Schule den persönlichen Datenschutz? Nein, entschied jetzt das Verwaltungsgericht Berlin. Im Gegenteil: Die Entwicklung der Schützlinge über einen längeren Zeitraum hinweg festzuhalten, sei geradezu notwendig für die weitere pädagogische Arbeit. ... Weiterlesen ...

Fast 2 Jahre nach dem Start der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stehen Online-Händler auch heute noch vor der Frage: Dürfen Wettbewerber und Vereine einen Verstoß gegen die DSGVO abmahnen? Die Rechtsprechung dazu ist bisher nicht eindeutig. Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart hat jetzt eine grundsätzliche Abmahnfähigkeit in seinem Urteil bejaht. Was sollten Shop-Betreiber wissen? ... Weiterlesen ...

Die App Clearview führt eine riesige Datenbank mit Fotos aus dem Internet, über die es Personen identifizieren kann. Bisher nutzen vor allem US-amerikanische Behörden das Portal, um Straftäter zu fassen. Jetzt hat es ein Unbekannter geschafft, auf die Kundenliste des Unternehmens sowie die jeweiligen Userkonten zuzugreifen. Wie konnte es zu dem Datenleck kommen? ... Weiterlesen ...

Justin Bieber, Twitter-Chef Jack Dorsey und zahlreiche Beamte von US-Ministerien haben etwas gemeinsam: Sie alle waren in der Vergangenheit schon in einem MGM-Resort zu Gast. Die in diesem Zusammenhang gespeicherten Daten sind seit ein paar Tagen auf einer öffentlichen Hacker-Plattform zu finden. Zusammen mit Adressen, Telefonnummern und ähnlichen Informationen von weiteren rund zehn Millionen Hotelgästen. ... Weiterlesen ...

Die Digitalisierung verändert die Art, wie wir arbeiten. Sie könnte dabei auch dafür sorgen, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter mehr überwachen. Sind Arbeitnehmer damit einverstanden? Dieser Frage ist jetzt eine Umfrage des Portals karriere.at nachgegangen. Wie stehen Arbeitnehmer zu Überwachung am Arbeitsplatz? Und wie bewertet der Chief Cultural Officer von karriere.at eine ständige Kontrolle im Büro? ... Weiterlesen ...

Autovervollständigungen sind praktisch: Sie tragen die Daten von Kunden in Bestellformulare automatisch ein, sobald diese ihre E-Mail-Adresse oder ihren Namen angegeben haben. Nutzer müssen bei einem Einkauf so nicht jedes Mal ihre gesamten Daten eintippen. Klarna hat die Autofill-Funktion jetzt für einige seiner Partnerseiten deaktiviert. Wie kommt der Zahlungsdienstleister dazu? ... Weiterlesen ...

Im Zusammenhang mit dem Namen „Facebook“ mag eine Strafe von 51.000 Euro gering erscheinen. Zur Kasse gebeten wurde allerdings in diesem Fall nicht der kalifornische Gesamtkonzern, sondern lediglich die deutsche Niederlassung in Hamburg. Und das auch nur wegen eines vergleichsweise geringen Verstoßes: Die GmbH hatte versäumt, einen Datenschutzbeauftragten anzumelden. ... Weiterlesen ...

Immer mehr Haushalte verfügen über smarte Geräte. Davon ist auch das Kinderzimmer nicht ausgenommen. Smart Toys interagieren mit Kindern, indem sie sich mit ihnen unterhalten. Diese Gesprächsdaten landen jedoch nicht selten direkt auf einem Server. Das kann für Kinder und Eltern schnell zu einer Gefahr werden. Die Grünen wollen daher die Kinderzimmer Deutschlands besser schützen. Welche Gefahren sehen die Grünen in Smart Toys? Und wie wollen sie die Daten von Kindern schützen? ... Weiterlesen ...

Diagnosen, Verordnungen, Krankheitsverläufe: Seit gut einem Jahr müssen sie digital gespeichert und über eine gemeinsame Online-Struktur abrufbar sein. So soll die Zusammenarbeit von Ärzten und Krankenkassen, Apotheken und Psychotherapeuten ermöglicht werden. Aber auch Hackern wird damit der Zugriff auf höchst sensible Informationen leicht gemacht. ... Weiterlesen ...

Nach mehrmaligem Aufschub des Brexits war es jetzt soweit: Seit dem 1. Februar gehört Großbritannien nicht mehr zur EU. Wie genau die Konsequenzen daraus aussehen, ist bis heute nicht klar. Das gilt auch für den Datenschutz. Denn: Großbritannien muss sich jetzt nicht mehr der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unterwerfen. Das wird das Königreich auch nicht tun, ließ Premier Boris Johnson wissen. Was heißt das für Datentransfers zwischen der EU und Großbritannien? ... Weiterlesen ...

Was Google als „technisches Problem“ bezeichnet, dürfte für manche Nutzer einem Albtraum gleichkommen: Filmaufnahmen von Strandurlauben, Kindergeburtstagen oder aus dem eigenen Schlafzimmer könnten Ende vergangenen Jahres auf völlig fremde Computer geraten sein. Derzeit entschuldigt sich der IT-Riese per Mail bei den Opfern der Datenschutzverletzung. Wie viele Nutzer oder Videos betroffen sind, ist unklar. ... Weiterlesen ...

Ausgerechnet ein Programm zum Schutz des eigenen Computers soll in großem Umfang Informationen weitergegeben haben. Betroffen sind Verbraucher, die die kostenlose Antiviren-Software des mehrfach ausgezeichneten Anbieters Avast installiert haben. Das Programm registrierte detailliert das Online-Verhalten seiner Nutzer und verkauft die Daten über die Tochterfirma Jumpshot an Konzerne wie Google, Microsoft oder McKinley. Avast hat die Tätigkeit von Jumpshot zwischenzeitlich eingestellt. ... Weiterlesen ...

Eine Regierungsplattform in Großbritannien, die eigentlich nur zu Lernzwecken einsehbar war, wurde genutzt, um im großen Stil Daten abzugreifen und weiterzugeben. Besonders brisant: Die Weitergabe erfolgte an Wettfirmen bzw. Wettanbietern – und bei den Datensätzen handelte es sich ausschließlich um Daten von Kindern unter 14 Jahren bzw. älteren Schülern. ... Weiterlesen ...

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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